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CERMcity: RWTH Aachen baut "Teststadt" für autonomes Fahren

Das Forschungsprojekt ergänzt die bereits bestehenden Strecken des Aldenhoven Testing Centers der RWTH Aachen.

Der Spatenstich erfolgte bereits: Ab Oktober soll "CERMcity" bereit zum Testen sein. | Foto: RWTH Aachen
Der Spatenstich erfolgte bereits: Ab Oktober soll "CERMcity" bereit zum Testen sein. | Foto: RWTH Aachen
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Gregor Soller

Die neuen Testmöglichkeiten sollen eine sichere und reproduzierbare Darstellung von

Situationen des städtischen Verkehrs erlauben. „Die Umsetzung vollautomatisierter Fahrfunktionen hängt besonders von technologischen Fortschritten bei Elektronik und Sensorik ab. Mit der vom Forschungsministerium unterstützen Testumgebung CERMcity im Aldenhoven Testing Center schaffen wir die Voraussetzung für diese Fortschritte“, sagte Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel.

Wesentlicher Bestandteil dieses gesamten Prozesses ist eine städtische Testumgebung, die ins Aldenhoven Testing Center der RWTH Aachen integriert wird. Sie ergänzt die bestehenden Strecken und erlaubt zukünftig die sichere und reproduzierbare Darstellung von städtischen Verkehrssituationen. Hierfür werden beispielsweise Kreuzungen, Parkbereiche, Haltestellen, Zebrastreifen sowie eine flexible Multifunktionsfläche errichtet. Dazu kommen simulierte Häuserfronten und eine Abdeckung mit Funktechnologien zur Einbindung von Sensoren und Aktoren.

Die physische Umgebung, die Fahrzeugplattformen und die Methodik sollen ab Oktober 2018 allen interessierten Nutzern zur Verfügung stehen. Sie komplettieren die Möglichkeiten des Aldenhoven Testing Centers, zu denen auch eine Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit anderen Verkehrsteilnehmer (V2X) mittels aller relevanten Technologien wie WLAN (802.11p, Internet) sowie Mobilfunk (Vodafone 5G Mobility Lab) gehören. Im Aldenhoven Testing Center werden mit CERMcity die Kompetenzen der RWTH und ihrer Partner in der Mobilitätsforschung erheblich erweitert. Das Projekt CERMcity startete im Oktober 2016 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 3,3 Millionen Euro gefördert.

Was bedeutet das?

Die RWTH Aachen erweitert ihre Testmöglichkeiten des Geländes Aldenhoven um eine kleine „Teststadt“, ähnlich wie sie beispielsweise Ford in Michigan betreibt, um autonomes Fahren im innerstädtischen Bereich zu simulieren und zu testen. Das stärkt den Entwicklungs- und Forschungsstandort Aachen weiter.

 

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