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CATL – Batteriezellen-Werk für BMW und Ford

Der chinesische Konzern sucht in USA Standort für neues Akku-Werk.

CATL: USA - Werk für BMW und Ford - Akkus| Foto: CATL
CATL: USA - Werk für BMW und Ford - Akkus| Foto: CATL
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Thomas Kanzler

Akkus für Ford

Der US-Autobauer Ford hatte bereits im September 2021 angekündigt, das Fahrzeugwerk in Louisville, Kentucky, zu einer Produktionsstätte für Elektro Fahrzeuge zu machen. Das amerikanische Unternehmen fertigt dort werden Fahrzeuge der Marken Ford und Lincoln. Ford will mit dem bestehenden Batteriepartner SK Innovation einen „Blue Oval SK Battery Park“ errichten. Die Fertigung der E-Autos als auch der Lithium-Ionen-Batterien soll 2025 anlaufen. Ob Ford über die eigene Produktion hinaus Batteriezellen für das Werk Louisville benötigt, ist nicht bekannt.

Und für BMW

Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina ist das einziges US-Werk der Bayerischen Autobauer. Dort werden zahlreiche SUV-Modelle für den Weltmarkt gefertigt. Bisher ist aber noch kein BEV-Modell aus Spartanburg bestätigt, das E-SUV X3 wird zum Beispiel ausschließlich in China gebaut. Bisher fertigt BMW in dem amerikanischen Werk maximal Plug-in-Hybride. BMW ist bereits Kunde von CATL. Sollte das neue Werk des chinesischen Batterieherstellers in South-Carolina aufgebaut werden, rechnet BMW mit dem Start der Batterieproduktion im Jahr 2026.

Reuters und Bloomberg gehen den Standort-Gerüchten nach

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte Mexiko als zukünftigen Standort für das neue Akku-Werk gesehen. Reuters spekulierte, dass CATL eine große Batteriefabrik in Nordamerika plane. Nun wird die Batteriefabrik wohl in der Nähe der potentiellen Abnehmer Ford und BMW entstehen. Schätzungen aus China zufolge könnte die installierte Produktionskapazität von CATL bis 2025 mehr als 670 GWh erreichen. 2021 hatte das Volumen etwa 170 GWh betragen.

Was bedeutet das?

CATL baut seine Marktführerschaft aus. Innerhalb von 4 Jahren möchten die Chinesen ihre Kapazitäten fast vervierfachen. Der chinesische Konzern wird beim Kampf um die Rohstoffe sicherlich seine Markmacht nutzen.

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