Carwow wächst und sieht anhaltenden Elektro-Boom

Strom statt Fossil: Neuwagen-Vergleichsportal verzeichnet starke Wachstumsraten und stellt einen klaren Trend weg von Benziner und Diesel hin zu reinen Elektroautos fest. Ukraine-Krieg als Verstärker.

Up and down: Das Neuwagenvergleichsportal carwow sieht einen klaren Trend weg von Fossil hin zu (voll)elektrisch, mit einem weiteren Schub durch den Ukraine-Krieg. | Foto: carwow
Up and down: Das Neuwagenvergleichsportal carwow sieht einen klaren Trend weg von Fossil hin zu (voll)elektrisch, mit einem weiteren Schub durch den Ukraine-Krieg. | Foto: carwow
Johannes Reichel

Trotz des zweiten Corona-Jahres in Folge hat das Neuwagen-Vergleichsportal carwow eine positive Bilanz für 2021 gezogen. Besonders dank des Leasing-Bereichs sei das Kerngeschäft stark gewachsen, so der Anbieter. Doch auch die OEM- und Media- Sparte habe im vergangen Jahr mit 214 Prozent Plus als Wachstumsmotor fungiert, inbesondere sei der E-Auto- Boom kaum aufzuhalten. Laut der jüngsten Prognosen wachse das Neuwagen-Vergleichsportal stark weiter.

"Die andauernde Corona-Krise hat den Automarkt maßgeblich und nachhaltig verändert. Vor allem Online-Käufe und E-Autos konnten einen echten Boom verzeichnen", konstatiert der Anbieter.

Der deutliche Trend in Richtung Leasing bestehe besonders bei Elektroautos. Die versendeten Neuwagenangebote wuchsen um fast die Hälfte. Das Leasing-Produkt legt dabei das größte Wachstum hin: Von Juli 2021 bis Januar 2022 erhöhten sich die Zahlen um 660 Prozent. Hierbei sei gerade in Verbindung mit E-Autos ein deutlicher Trend zu erkennen, da Leasing bei Stromern die beliebteste Finanzierungsform auf der Plattform darstelle, so der Anbieter.

"Diese Entwicklung ergibt für Kund:innen Sinn, da sie auf diese Weise bequem die technologischen Fortschritte der Zukunft erleben können", glauben die Verantwortlichen.

Generell habe der Kraftstoffvergleich gezeigt, dass der E-Boom längst nicht seinen Höhepunkt erreicht hat. Während sich im Vergleich von Januar 2021 zu Januar 2022 die Zahlen von Hybrid-, Diesel- und Benzinfahrzeugen konsequent verringert habe, erhöhte sich der Anteil elektrobetriebener Fahrzeuge von 27 auf 43 Prozent. Die Nachfrage nach Elektroautos sei Ende Februar 2022 dann aufgrund des Ukraine-Kriegs noch weiter angestiegen. Am 24. Februar lag der Elektro-Anteil auf carwow.de bei 36 Prozent, eine Woche später bei 46 Prozent und zwei Wochen später sogar bei 63 Prozent.

Weiteres Wachstum für 2022

Auch in diesem Jahr rechnet der Anbieter mit weiterem starken Wachstum. Die Anzahl der versendeten Neuwagenangebote werde zulegen. Die OEM- und Media-Sparte, die bereits im ersten Quartal 2022 mit einem starken Umsatzzuwachs von 171 Prozent auffiel, werde mit einem voraussichtlichen Wachstum von über 500 Prozent glänzen können.

„Diese erfreuliche Entwicklung im letzten Jahr und die starken Prognosen für das laufende Jahr bestätigen unsere Strategie für carwow in Deutschland“, meint Philipp Sayler von Amende, CEO und Co-Founder von carwow Deutschland.

Er geht davon aus, dass sich die Anzahl der versendeten Neuwagenangebote und die Verkäufe um mindestens 60 Prozent erhöhen werden. Gerade im Leasing-Segment und bei Elektro-Fahrzeugen seht Sayler das größte Interesse und will daher genau auf diese Bereiche 2022 einen besonderen Fokus legen.

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