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CarlundCarla expandieren Van-Sharing in 40 Städte - und werden elektrisch

CarlundCarla vermietet Vans nach Carsharing-Prinzip, mit digitalem Zugang per Invers CloudBoxx. Seit 2013 wuchs man damit stetig und ist 2024 in 40 deutschen Städten präsent. Und zunehmend elektrisch.

Erfolgsmodell: Mit einem Mix aus eigener Entwicklung und fremden Partnern hat CarlundCarla ein Van-Miet-Geschäft aufgezogen, das es in 40 Städten gibt - und das zunehmend elektrisch werden soll. | Foto: CarlundCarla
Erfolgsmodell: Mit einem Mix aus eigener Entwicklung und fremden Partnern hat CarlundCarla ein Van-Miet-Geschäft aufgezogen, das es in 40 Städten gibt - und das zunehmend elektrisch werden soll. | Foto: CarlundCarla
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Johannes Reichel

Das Dresdner Start-up CarlundCarla hat seit 2013 eine stetige Expansion hingelegt und ist jetzt in 40 Städten in Deutschland präsent. 2022 flottete das Unternehmen den tausendsten Transporter ein. In diesem Jahr eröffnet das Team Mietstationen in der 40. Stadt. Auch erste Elektro-Transporter zählen mittlerweile zur Flotte, die weiter elektrifiziert werden soll.

„CarlundCarla existiert erst seit 11 Jahren und ist gerade aus den Schuhen eines Start-Ups gewachsen“, beschreibt Richard Vetter, Mit-Gründer von CarlundCarla. „Wir befinden uns weiterhin auf einem Wachstumskurs und bieten unser Produkt stetig in neuen Städten einer größeren Anzahl Nutzern an".

Dabei setzt das Unternehmen auf Technologiepartner wie etwa Invers, für die Lieferung und Bereitstellung qualitativ hochwertiger Telematik-Lösungen. Begonnen hat es mit einem VW-Bulli Modell T4: CarlundCarla Unternehmensgründer Bastian Thiere übernimmt einen solchen Kleinbus 2011 aus einer Erbmasse und kommt bald auf die Idee, das faszinierende Fahrzeug zu verleihen, auch um die laufenden Kosten zu teilen. Eine studentische Carsharing-Gruppe entsteht. Das Teilen und Verleihen funktioniert so gut, dass Thiere und seine Mitstreiter 2013 die Transportervermietung CarlundCarla gründen. Ihr Anspruch: ein einfacher digitaler Buchungsprozess, die kontaktlose Übergabe per Smartphone und ein gut erreichbarer Kundendienst sind die Grundlage.

Persönliche Schlüsselübergabe - viel zu aufwändig!

Schon mit dem „Ur-Charly“ war klar, dass persönliche Schlüsselübergaben zu aufwändig sind. Ständig kam die Frage: Wo ist Charly und wer hat seinen Schlüssel? So entwickelte die Charly- Sharing-Gruppe ihre „Schlüsselidee“ der kontaktlosen Fahrzeugübergabe: ein Steuergerät mit GPSModul, mit dem sich die Zentralverriegelung des Bulli öffnen lässt. Diese erste Flotten-Telematik war eine Eigenentwicklung des Dresdner Teams. Das junge Start-Up beschäftigte eine umfangreiche Softwareentwicklungsabteilung, und musste entscheiden, ob der Schwerpunkt auf der Hard- oder Softwareentwicklung liegen sollte. Das Team entschied sich für die Software, die es seither kontinuierlich weiterentwickelt. Die Lösungen für Ressourcenverwaltungs-, Kundenverwaltungs-, und Fuhrparkmanagement sowie das Schadenverwaltungssystem sind Eigenentwicklungen. Zahlreiche selbst geschriebene Tools helfen Mitarbeitenden aus allen Abteilungen jeden Tag bei ihren Tätigkeiten.

Hardware-Partner sollte hohe Prozesssicherheit bieten

Für die Hardware suchte das Unternehmen 2016 einen Partner, aus dem Wissen der Eigenentwicklung heraus mit klarem Lastenheft: Prozesssicherheit, Ausfallstabilität und hochwertigste Fertigungsqualität musste der Hardwarelieferant mitbringen, um einen reibungslosen Mietprozess abbilden zu können. CarlundCarla entschied sich für die Technologie von Invers.

„CarlundCarla ist ein gutes Beispiel für konsequent automatisierte digitale Mietprozesse. Es zeigt, wie Sharing-Technologie Transportervermietung auf das nächste Level heben kann“, wirbt Alexander Kirn, CEO von Invers.

Entscheidend sei der Mix aus selbst entwickelter und betriebener Software mit zugekaufter spezifischer Carsharing-Technologie, um alle Geschäftsprozesse effizient und zuverlässig abwickeln zu können, meint Kirn.  Derzeit bietet das Unternehmen VW Transporter und 9-Sitzer-Kleinbusse an Mietstationen in Aachen, Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Braunschweig, Bremen, Chemnitz, Dresden, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Erfurt, Erlangen, Essen, Frankfurt, Fürth, Halle, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Krefeld, Köln, Leipzig, Leverkusen, Lübeck, Ludwigshafen, Magdeburg, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Oberhausen, Rostock, Stuttgart und Wuppertal. Neben den bewährten T4-Busssen, T6-Bussen, darunter mittlerweile die neuen VW T6.1 Modelle, zählen auch erste voll elektrische Transporter in Dresden zur Flotte. Als nächste Entwicklungsschritte hat das Team die Expansion in den DACH-Raum und die weitere Elektrifizierung ihrer Flotte im Auge.

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