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Car2Go geht auch elektrisch an den Start

Pilotprojekt in Hamburg soll als Türöffner für die Elektromobilität dienen und erste E-Fahrerlebnisse ermöglichen.

App zum Stromer: Mit fünf E-Smart nimmt sich die elektrische Flotte von Car2Go am Anfang noch bescheiden aus. Sie soll aber zügig aufgestockt werden. | Foto: Daimler
App zum Stromer: Mit fünf E-Smart nimmt sich die elektrische Flotte von Car2Go am Anfang noch bescheiden aus. Sie soll aber zügig aufgestockt werden. | Foto: Daimler
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Johannes Reichel

Die Daimler-Tochter car2go hat in Hamburg einen ersten Pilotbetrieb mit fünf rein elektrischen smart EQ Modellen gestartet. „Wir freuen uns, dass wir unseren Kundinnen und Kunden in Hamburg auch einen ersten Zugang zur Elektromobilität ermöglichen können“, kommentierte Olivier Reppert, CEO von car2go. Wie in der Vereinbarung mit der Stadt Hamburg festgehalten, mache der Anbieter damit den ersten Schritt zur Elektrifizierung der Flotte bis Ende 2019. Der Preis für die elektrischen Zweisitzer liegt zwischen 19 Cent und 31 Cent die Minute.

Kleiner Pilot mit großer Wirkung

Da sich das Verhalten der Carsharing-Nutzer je nach Stadt unterscheide, wolle man mit dem Elektro-Pilotprojekt herausfinden, wie die elektrischen smart-Modelle speziell in der Hansestadt genutzt würden, skizziert der Anbieter. „Die gesammelten Daten helfen uns, den Betrieb einer größeren elektrischen Flotte ab 2019 optimal umzusetzen. Dabei sind wir aber auch auf die Kooperation der Städte angewiesen", erklärt Reppert. Die Stadt Hamburg sei ein gutes Beispiel und ein wichtiger Partner. Man teile die Überzeugung, dass die Zukunft im elektrischen, emissionsfreien Fahren liege, betont Reppert. Der Anbieter offeriert über 400.000 Kunden an drei rein elektrischen Standorten (Amsterdam, Madrid, Stuttgart) die Möglichkeit einer ersten Testfahrt mit einem Elektro-Fahrzeug. In Hamburg zählt man 232.000 Kunden bei der Daimler-Sharing-Tochter. Über das neue Angebot der E-Kleinstwagen stoßen auch 15 Mercedes-Benz A-Klassen der neuesten Generation in die Flotte der Hansestadt.

Was bedeutet das?

Fast ist man ein bisschen spät dran bei Daimler in Sachen elektrisches Car-Sharing. Die Wettbewerber und neuen Partner im Joint-Venture von BMW praktizieren das Teilen ihrer i3 in München schon geraume Zeit. Und dass Carsharing der ideale Türöffner für die E-Mobilität generell sein könnte, ist auch keine besonders originelle Erkenntnis. Im Falle von Daimler hätte es vielleicht ohnehin nichts genutzt: Die Wartezeiten auf einen Strom-Smart sollen exorbitant lang sein. Aber immerhin: Ein Anfang ist gemacht.

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