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CAF will Solaris übernehmen

Der spanische Bahnhersteller CAF will den polnischen Bushersteller Solaris übernehmen und damit sein Angebot für urbanen Transport ausbauen.

CAF möchte sein Bahn-Portfolio um Solaris-Busse erweitern. Dabei sind vor allem Sondervarianten und alternative Antriebe interessant. | Foto: Solaris
CAF möchte sein Bahn-Portfolio um Solaris-Busse erweitern. Dabei sind vor allem Sondervarianten und alternative Antriebe interessant. | Foto: Solaris
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Gregor Soller

Andres Arizkorreta, CEO von CAF möchten den Anbieter von Schienenfahrzeugen auf ein zusätzliches Gleis setzen – die Straße. Dazu planen die Spanier die Übernahme des polnischen Busherstellers Solaris: „Gemeinsam mit Solaris werden wir einen führenden Anbieter von urbanen Mobilitätslösungen jenseits von Schienenfahrzeugen schaffen, insbesondere im Segment e-Mobility", erklärt er dazu. Der Erwerb des polnischen Busherstellers soll das Produktangebot des Unternehmens „in der Elektromobilität und multimodalen Tür-zu-Tür-Lösungen erweitern."

Interessant ist für CAF das breite Antriebsspektum der Polen, darunter Hybrid-, Trolleybusse, batterieelektrische Busse und Erfahrung im Bereich der Brennstoffzellentechnik. Außerdem zielen die Spanier damit auf neue Märkte. Die wichtigsten Länder, in denen Solaris mit 2300 Mitarbeitern tätig ist, sind Polen, Deutschland, Italien, Skandinavien und das Baltikum. Im 2017 lieferte das Unternehmen 1.397 Busse, darunter konventionelle Modelle (Diesel und CNG) und eine wachsende Zahl von elektrischen Fahrzeugen. Die Transaktion soll die CAF Group als einen der führenden Anbieter im urbanen Segment in Europa positionieren.

Synergien erhoffen sich die Spanier auch im Straßenbahngeschäft und hoffen, ihre Präsenz auch nach Mittel-und Osteuropa ausdehnen zu können. CAF setzt damit seinen strategischen Wachstumsplan 2017-2020 fort, um weitere Technologien anbieten zu können und integrierte Transportlösungen für ein noch breiteres Kundenportfolio anzubieten.

Was bedeutet das?

Mit der Solaris-Übernahme erweitert CAF sein Portfolio von Schienen- auf Straßenfahrzeuge und hofft, sich so neue Märkte erschließen zu können. Wichtig sind den Spaniern dabei vor allem der Bereich E-Mobilität bei Bussen und Märkte, auf denen man bisher nicht präsent war.

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