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Byton will noch im Oktober Vorserienfertigung des M-Byte starten

Da der chinesische Markt schwächelt, gewinnen die USA und Europa für Byton an Wichtigkeit.

Byton hat die Gewichtung der Excportmärkte angehoben. | Foto: Byton
Byton hat die Gewichtung der Excportmärkte angehoben. | Foto: Byton
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Gregor Soller

Eigentlich wollte Byton nicht unbedingt auf die IAA, enthüllte dort aber dann doch die seriennahe Version des M-Byte, der laut Byton-Sprecher André Schmidt auf großes Interesse stieß, auch bei potenziellen Firmen- und Flottenkunden. Und da der chinesische Markt gerade etwas schwächelt, verstärkt man laut Schmidt jetzt das Engagement für Europa und die USA. Mittlerweile hat man auch einen Brutto-Listenpreis von 53.550 Euro genannt, wodurch netto exakt die auf der IAA genannten 45.000 Euro werden, und davon kann man dann nochmal Förderungen abziehen.

Um jetzt schnell in die Pötte zu kommen und Strafzölle zu umgehen, könnten die Byton-Modelle für die USA und Europa unter anderem auch vom südkoreanischen Unternehmen Myongshin produziert werden. Man startet 2020 zwar in China, will aber im ersten Halbjahr 2021 auch die Europa und die USA bedienen. In China sollen jetzt die Vorserienfahrzeuge gebaut werden, im ersten Halbjahr 2020 soll dann der “Quality Launch” folgen, die endgültige Serienauslieferung in China erfolgte damit spätestens im dritten Quartal 2020. Die Akkus ordert auch Byton bei CATL, was Daniel Kirchert, CEO von Byton (wie übrigens auch BMW) mit der Kapazitätssicherheit begründet:

„Bei Akkus sind wir mit CATL als Investor sehr gut aufgestellt. Ich sehe allgemein keine Probleme mit der Rohstoffversorgung, es gibt zum Beispiel noch massenhaft Lithium-Vorräte und bei Kobalt neue Entwicklungen. Viele Batteriehersteller sind allerdings in den letzten Jahren nicht hinterhergekommen.”

Aktuell baut man auch den Vertrieb für Europa auf, wobei man laut Schmidt nicht ganz auf den Handel verzichten könne und wolle: Insofern plane man eine Kombination aus „online“ und strategischen Partnern. Die seien mittlerweile für elf Märkte in der EU seien gefunden – denn auch seitens des Handels gab es laut Schmidt „großes Interesse.“

Was bedeutet das?

Von den vielen Start-ups scheint Byton eines der wenigen zu sein, das es konsequent in die Serie schafft. Was – wie man bei Tesla sieht – noch nicht viel heißt. Doch immerhin bleibt das Unternehmen seinen Planungen treu und setzt diese mit bisher erträglichen Verzögerungen um.

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