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BYD Yuan Up: Smart#1-Clon ab 13.000 Euro?

BYD kündigt die Markteinführung eines elektrischen Kompakt-SUV im März ab 2024 ab umgerechnet 13.000 Euro an

Viel Auto fürs Geld: Der BYD Yuan Up soll in China ab 13.000 Euro starten. | Foto: BYD
Viel Auto fürs Geld: Der BYD Yuan Up soll in China ab 13.000 Euro starten. | Foto: BYD
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Gregor Soller

Überraschung: Der BYD Yuan Up soll ab März 2024 in China zu Preisen ab etwa 100.000 Yuan verfügbar sein, was einem Gegenwert von nur rund 13.000 Euro entspricht. Offizielle Bilder und Details zu dem Fahrzeug wurden den sogenannten Weibo-Kanal veröffentlicht, auch Car News China griff die Neuigkeit auf.

Das Verwunderliche ist der Preis, denn der 4,31 Meter lange Yuan Up, der dem Smart #1 nicht ganz unähnlich sieht, soll auf der gleichen Plattform 3.0 stehen wie der viel teurere Atto 3, der in China als Yuan Plus bekannt ist. Obwohl die genauen Abmessungen des Yuan Up von BYD nicht direkt veröffentlicht wurden, deuten Dokumente einer behördlichen Zulassung darauf hin, dass das Fahrzeug Maße von 4.310 mm in der Länge, 1.830 mm in der Breite und 1.675 mm in der Höhe aufweist, mit einem Radstand von 2.620 mm.

Diese Informationen wurden unter anderem vom Portal „CN EV Post“ berichtet, welches auch Details zum Antrieb des Yuan Up liefert: Demnach wird das Fahrzeug in zwei Leistungsstufen mit 70 kW und 130 kW sowie mit zwei Akku-Optionen mit 32 kWh und 45,1 kWh angeboten.

Der Yuan Up wäre eine Erweiterung der in China erfolgreichen Yuan-Fahrzeugfamilie von BYDvon der 2023 insgesamt 428.580 Einheiten verkauft wurden, was einem Anstieg von 87 Prozent im Vergleich zu 2022 entspricht.

Mit der Einführung des Yuan Up zielt BYD darauf ab, seine Präsenz im Segment der elektrischen Kompakt-SUVs weiter auszubauen und eine attraktive Option für Kunden anzubieten, die Wert auf Preis-Leistung und Nachhaltigkeit legen.

Was bedeutet das?

Wenn man die Preise mit dem minimalistischen „Seagull“ vergleicht, ist der Yuan Up für das Gebotene extrem billig. Das liegt auch am eher sparsamen 32-kWh-Akku der Basis, der real keine 200 Kilometer Reichweite bieten dürfte. Doch dafür, dass man meint, ein Schwestermodell de Smart#1 vor sich zu haben, ist der Preis extremst heiß. Wenn BYD das Modell für unter 20.000 Euro nach Europa brächte, würde das dem Absatz hier sicher helfen.

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