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BYD will in den USA auch große Elektro-Vans verkaufen

Sogenannte „Step.Vans“ der Klasse 6 sind in den USA das Rückgrat der Expressdienste und werden immer häufiger elektrisch geordert. Jetzt plant auch BYD ein solches Fahrzeug.

Optisch seit Jahrzehnten unverändert: Die Stepvans in den USA. Jetzt plant auch BYD eine Elektroversion. | Foto: BYD
Optisch seit Jahrzehnten unverändert: Die Stepvans in den USA. Jetzt plant auch BYD eine Elektroversion. | Foto: BYD
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Gregor Soller

BYD ist bisher der einzige chinesische Hersteller von Elektrofahrzeugen, der eine nennenswerte Präsenz samt eigener Fertigung auf dem US-Markt aufgebaut hat. Im Werk Lancaster, Kalifornien, wurden bisher bereits zahlreiche Elektrobusse sowie einige Liefer- und Müllwagen verkauft. Jetzt hat BYD Pläne angekündigt, einen Elektro-Step-Van der Klasse 6 einzuführen. Der soll ab Anfang 2019 produziert werden und einen kräftigen 250 kW-Motor, haben, der der 1800 Nm Drehmoment liefert – für europäische Verhältnisse ist der „Van“ damit sehr kräftig motorisiert und fährt eher auf 18-Tonner-Lkw-Niveau. Das Akkupaket soll 221 kWh bieten. Damit sollen voll beladen bis zu 200 Kilometer Reichweite, und bis zu 112 km/h Höchstgeschwindigkeit möglich sein. Die Ladezeit gibt BYD mit 4,5 Stunden (Level 2) oder 1,5 Stunden (DC) an.

Was bedeutet das?

Über die Elektroschiene breitet sich BYD in den USA aus und besetzt geschickt kleinvolumige Nischen. Vorteil der Chinesen: dahinter steht kein Startup, sondern ein mittlerweile erfahrener Konzern, der auch den entsprechenden Service und das nötige Netzwerk bieten kann.

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