BYD kommt jetzt auch nach Deutschland

Der erste von 22 Elektro-Bussen ist in Gelsenkirchen eingetroffen.

Ungewohnt: Die Optik der BYD-Modelle kennt man in Deutschland noch nicht: Hier dominieren bisher in vielen ÖPNV-Fuhrparks MAN, Mercedes-Benz und Solaris
Ungewohnt: Die Optik der BYD-Modelle kennt man in Deutschland noch nicht: Hier dominieren bisher in vielen ÖPNV-Fuhrparks MAN, Mercedes-Benz und Solaris
Redaktion (allg.)
von Claus Bünnagel

Die Bogestra (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen) hat den ersten E-Bus von BYD erhalten. Er macht den Auftakt einer Lieferung von 22 elektrischen 12-m-Bussen aus einer gemeinsamen Bestellung mit der HCR (Straßenbahn Herne-Castrop-Rauxel). Es ist die Premierenauslieferung des chinesischen Herstellers an ein öffentliches Verkehrsunternehmen in Deutschland. Trotz der Coronakrise sollen die Lieferungen bis Oktober 2020 planmäßig erfolgen. Als Hersteller von Gesichtsmasken und Hygieneprodukten spendet BYD eine Sendung Gesichtsmasken, die von den beiden Verkehrsunternehmen verwendet werden sollen.

Die neuen E-Bussen werden auf der Linie 380 in Gelsenkirchen und der Linie 354 in Bochum eingesetzt. Das 12-Meter-Modell von BYD bietet eine Gesamtkapazität von 80 Passagieren und eine Maximalreichweite von mehr als 200 km. Damit wird die Bogestra rund 10 % seiner Busflotte rein elektrisch betreiben und ist damit laut Gelsenkirchens Bürgermeister Frank Baranowski die Nummer eins im Ruhrgebiet.

Was bedeutet das?

Es hat lange gedauert, doch jetzt ist der Damm gebrochen: Der chinesische E-Bus-Gigant BYD liefert auch an deutsche Kommunen. Gestartet wird im Ruhrgebiet.

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