BSI/VDA: Bündnis für mehr Cyber-Sicherheit im Fahrzeug

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Verband der Automobilindustrie (VDA) üben den Schulterschluss in Fragen der Cyber-Sicherheit.

 Foto: Gerd Altmann auf Pixabay
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Redaktion (allg.)
von Torsten Buchholz

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Verband der Automobilindustrie (VDA) wollen zukünftig in Fragen der Cyber-Sicherheit eng zusammenarbeiten. Eine entsprechende gemeinsame Absichtserklärung unterzeichneten VDA-Präsidentin Hildegard Müller und BSI-Präsident Arne Schönbohm in Berlin. Ziel der Zusammenarbeit von BSI und VDA ist es, ein gemeinsames Verständnis zu den Teilgebieten der Cyber-Sicherheit in Fahrzeugen und der Informationssicherheit in der Automobilindustrie zu etablieren und daraus Handlungsbedarfe abzuleiten, zum Beispiel im Bereich der Standardisierung. In der Folge sollen gemeinsam Handlungsempfehlungen für Politik und Automobilindustrie entwickelt werden.

BSI-Präsident Arne Schönbohm erklärt:

„Moderne Autos sind längst fahrende Hochleistungsrechner, die nicht mehr nur mit Kurbelwelle oder Elektromotor angetrieben, sondern in erheblichem Maße von digitaler Technik gesteuert werden. Wenn wir digitale Technologie nutzen wollen, um Autos autonom fahren zu lassen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den Verkehrsfluss zu verbessern und den Energie- und Kraftstoffverbrauch zu reduzieren, dann darf diese Technologie nicht durch unbefugte Dritte manipulierbar sein.“

VDA-Präsidentin Hildegard Müller sagt:

„Autos ‚Made in Germany‘ haben der deutschen Automobilindustrie zu ihrer weltweit führenden Stellung verholfen. Durch Informationssicherheit als Qualitätsmerkmal der Digitalisierung ‚Made in Germany‘ können wir diese sehr gute Position auf den internationalen Märkten weiter ausbauen und gleichzeitig das Automobilland Deutschland digital sicherer machen.“

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