Bratislava ordert 16 Solaris Trollino 24

2023 sollen die 24 m langen Doppelgelenk-Oberleitungsbusse in der slowakischen Hauptstadt in den Linienbetrieb gehen.

Jahr für Jahr steigen die Fahrgastzahlen in der slowakischen Hauptstadt Bratislava – die geräumigen 24 m langen Solaris Trollino 24 bieten viel Platz und sind für den Verkehrsbetreiber DPB nach eigenen Angaben die perfekte Lösung auf Strecken mit hoher Auslastung. (Foto: Solaris)
Jahr für Jahr steigen die Fahrgastzahlen in der slowakischen Hauptstadt Bratislava – die geräumigen 24 m langen Solaris Trollino 24 bieten viel Platz und sind für den Verkehrsbetreiber DPB nach eigenen Angaben die perfekte Lösung auf Strecken mit hoher Auslastung. (Foto: Solaris)
Redaktion (allg.)
von Martina Weyh

Knapp 17 Mio. Euro Auftragswert – das slowakische Verkehrsunternehmen Dopravný Podnik Bratislava (DPB) hat 16 Solaris Trollino 24 bestellt, die innerhalb der nächsten zwei Jahre auf Linie eingesetzt werden sollen.

Nach Angaben des polnischen Busbauers ist der slowakische Verkehrsbetreiber der erste Kunde, der sich für den Kauf des längsten Fahrzeugs im Solaris-Portfolio entschieden hat. Im November letzten Jahres testete DPB den 24-m-Oberleitungsbus im städtischen Verkehr auf allen Linien.

Der doppelgelenkige O-Bus von Solaris feierte 2019, auf der Busworld in Brüssel Premiere. Sein Antrieb besteht aus zwei Traktionsmotoren mit einer Leistung von je 160 kW. Die zusätzlichen auf dem Dach des zweiten Wagens platzierten Traktionsbatterien werden unterwegs aus der Oberleitung geladen – dadurch kann der Trollino auch ohne externe Stromversorgung fahren.  Mithilfe einer Taste kann der Fahrer zwischen dem Oberleitungs- und dem Traktionsbatteriemodus umschalten.

Die Doppelgelenk-Oberleitungsbusse bieten Platz für insgesamt 160 Fahrgäste, für 60 gibt auf Sitzplätzen. Über den Türen, die in der Anordnung 2-2-2-2-2 montiert werden und an den Haltestellen einen raschen Fahrgastwechsel gewährleisten, sind Fahrgastzählsensoren vorgesehen.

Mit an Bord sind außerdem Fahrtzielanzeigen, Klimaanlage, WLAN-Netz, LED-Leuchten im Innenraum und leicht zugängliche USB-Ladebuchsen. Zur Unterstützung des Fahrpersonals und für mehr Sicherheit gibt es in den Makro-Trolleys ein Überwachungssystem aus sieben Außen- und neun Innenraumkameras.

Was bedeutet das?

Auch Oberleitungsbusse reduzieren CO2, weshalb das Thema dort, wo es die Infrastruktur gibt, weiter gepflegt wird. 

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