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Bosch fertigt erstes gebogenes Kombiinstrument

Das „Innovision Cockpit“ startet im VW Touareg und folgt in seiner Biegung der natürlichen Krümmung des Auges.

Das gekrümmte Cockpit bietet zahlreiche Vorteile. | Foto: Bosch
Das gekrümmte Cockpit bietet zahlreiche Vorteile. | Foto: Bosch
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Gregor Soller

Bosch macht „die Biege“ und bringt das weltweit erste gebogene Instrumentendisplay ins Cockpit eines Serienfahrzeugs. Was im heimischen Wohnzimmer und beim Smartphone schon längst angekommen ist, kommt nun als erstes seiner Art in Großserie auf die Straße. „Die Zeiten flacher Anzeigen im Auto sind vorbei. Mit dem ersten gebogenen Kombiinstrument erschließt Bosch eine neue Dimension im Fahrzeugcockpit“, sagt Steffen Berns, Vorsitzender des Bereichsvorstandes von Car Multimedia. Seine Premiere feiert das „curved“ Instrumentendisplay im Innovision Cockpit des neuen VW Touareg. Volkswagen tauscht damit analoge Anzeigen hinter dem Lenkrad gegen ein frei konfigurierbares, hochauflösendes und gebogenes Display. Es zeigt auf Wunsch großflächig Navigationskarten, Fahrinformationen oder den Status der Assistenzsysteme – je nachdem, was der Fahrer gerade sehen möchte. Geheimnis von Schärfe und Kontrast der Displayanzeigen ist ein neuer Fertigungsprozess, mit dem das Kombiinstrument auch bei Sonnenlicht bis zu vier Mal weniger Licht reflektiert.


Das Besondere daran: Die Biegung des Cockpits folgt der natürlichen Krümmung des Auges. Der Fahrer kann so beispielsweise Kontrollleuchten und Warnsignale auch im Randbereich des Displays deutlich besser wahrnehmen. „Für Autofahrer bedeutet ein gebogenes Instrumentendisplay mehr Komfort und mehr Sicherheit. Gleichzeitig haben Automobilhersteller damit mehr Freiheit und Platz bei der Cockpitgestaltung“, sagt Berns. Denn Hersteller wollen im Cockpit immer mehr auf mechanische Schalter, Knöpfe und Regler verzichten. Weiterer Vorteil: das Innovision Cockpit beansprucht fast zwei Zentimeter weniger Platz als ein nicht gebogener Bildschirm in vergleichbarer Größe.

Was bedeutet das?

Tacho, Navikarten und Telefonliste: Welche Inhalte auf dem Kombiinstrument mit einer Bildschirmdiagonale von rund 31 Zentimetern (12,3 Zoll) angezeigt werden, bestimmt der Fahrer ganz nach Fahrsituation und persönlicher Präferenz. Jede Information kann entweder vollflächig über das gesamte Display oder mit anderen Inhalten kombiniert angezeigt werden.

 

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