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Borgward montiert nicht in Bremen

Eigentlich wollte die in China wiederbelebte Marke Borgward in Bremen eine Montage für Elektroautos errichten – dieser Plan wurde jetzt endgültig gekippt.

Der BXi7 hätte eigentlich auch in Bremen montiert werden sollen. | Foto: Borgward
Der BXi7 hätte eigentlich auch in Bremen montiert werden sollen. | Foto: Borgward
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Gregor Soller

Nachdem die Borgward-Absatzzahlen in China nicht die erhofften Stückzahlen erreicht haben und auch die Exportmärkte nicht wie einst geplant entwickelt werden konnten, verkaufte der Lkw-Hersteller Foton seine Borgward-Anteile an Ucar, ein Startup Ucar die Foton-Anteile im chinesischen Mobilitätsmarkt, das unter anderem Fahrdienste anbietet. Die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) gab jetzt an, dass die Reservierung einer 140.000 Quadratmeter großen Fläche im Güterverkehrszentrum Bremen Ende Juni ausgelaufen ist. Borgward dürfte die Pläne des Montagewerks Bremen damit beerdigt haben. Stattdessen dürften nun andere Interessenten zum Zug kommen. Auch gegenüber der Nachrichtenagentur DPA bestätigte Borgward das vorläufige Aus für das Werk. „Wie und in welcher Form Borgward künftig in Bremen aktiv wird, wird derzeit geprüft“, sagte ein Sprecher. „Bremen ist und bleibt die Heimat von Borgward. Wir bleiben auch weiterhin in engem Kontakt mit der WFB.“

Interessant ist dabei der Kurswechsel der neuen Mutter: Denn nach Angaben der Wirtschaftsförderung soll es nicht mehr um eine Fertigung gehen, sondern m Mobilitätsdienstleistungen, auf die sich die Marke Borgward nach einer strategischen Neuausrichtung konzentrieren könnte. Dabei bleibt fraglich, ob man dazu überhaupt noch eine eigene Autoproduktion benötigt.

Was bedeutet das?

Borgward könnte von der Automarke zur Mobilitätsmarke werden. Ob sie dafür allerdings die richtige Geschichte mitbringt, bleibt fraglich. Dazu kommt erschwerend, dass auch der chinesische Markt derzeit mit herben Absatzrückgängen kämpft.

 

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