BMW X2 als Plug-in-Hybrid xDrive25e

Ab Juli soll der X2 xDrive25e ab 47.250 Euro brutto, das sind knapp 39.706 Euro netto, starten.

Auch der X2 kommt jetzt als Plug-in-Hybrid xDrive25e. | Foto: BMW
Auch der X2 kommt jetzt als Plug-in-Hybrid xDrive25e. | Foto: BMW
Gregor Soller

Im Sommer ist immer Facelift-Zeit bei BMW – fast alle Modelle werden mehr oder weniger stark verbessert. Während beim 5er ein großes Facelift anstand, fiel das beim X2 kleiner aus. Zudem kommt auch er jetzt als Plug-in-Hybrid. Diese neue Version nutzten die Bayern gleich für dezente Überarbeitungen der gesamten Baureihe.

Den Antrieb kennt man bereits aus dem 2er Active Tourer, dem X1 und Mini Countryman: Ein 92 kW-Dreizylinder-Benziner treibt die Vorderräder an, die 70 kW starke E-Maschine die Hinterräder. Ein 10-kWh-akkuspeicher (von dem 8,8 kWh real nutzbar sind) soll für eine rein elektrische Reichweite bis zu 53 Kilometern nach WLTP sorgen, womit man auch real die 50-Kilometer-Marke knacken können sollte – BMW liefert hier meist sehr verlässliche Daten. Die Ladedauer mit dem serienmäßigen Schuko-Kabel liegt bei fünf Stunden, an einer Wallbox oder AC-Ladesäule samt Typ-2-Ladekabel ist der Akku nach rund drei Stunden und 15 Minuten geladen.  Die maximale Ladeleistung liegt auch hier einphasig bei 3,7 kW. Das Fahrwerks des Teilzeitstromers wurde anders abgestimmt, wozu BMW Federn, Dämpfer und die Karosseriestruktur auf die „modellspezifische Gewichtsverteilung“ hin optimiert haben will. Vorteil für BMW-Fans:  Der Plug-in-Antrieb mit E-Maschine im Heck und Hochvolt-Akku unter der Rückbank verändert die Balance des Autos etwas Richtung Hecklastigkeit – gut für die Fahrdynamik. Um die Reichweite zu erhöhen, hat BMW die Aerodynamik verbessert, in dem man den X2 xDrive25e um zehn Millimeter tiefer legte.

Nur Kennern auffallen dürfte die dezent neu gestaltete Front. Merklichn mehr Sich nachts dürften aber die neuen serienmäßigen LED-Scheinwerfer mit integriertem Schlechtwetterlicht bieten, wodurch die Nebelscheinwerfer entfallen. Auch bei den Sonderausstattungen haben X2-Kunen künftig noch mehr Auswahl.

Die Serienausstattung fällt vergleichsweise großzügig aus: Mit 17-Zoll-Alurädern, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Standklimatisierung, die per App auch ferngesteuert werden kann bringt der Neue wichtige Features in der Basis mit. Über dem bei 39.706 Euro netto startenden „Advantage“, rangieren „Advantage Plus“, „M Sport“ und „M Sport X“ – denn Premiumkunden schätzen Auswahl.

Was bedeutet das?

BMW nutzte die neue Variante des X2 für ein kleines Facelift. Wer auf Fahreigenschaften und Platz Wert legt, fährt im antriebstechnisch gleichen 2er Active-Tourer oder X1 allerdings nach wie vor besser. Denn der X2 gilt seit jeher als schicke, aber raumreduzierte Designervariante des X1.

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