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BMW vermeldet einmillionstes Elektroauto seit Start des i3

Zumindest bei den Münchnnern entwickelt sich die Elektromobilität positiv, aber auch die Hochleistungs-Verbrenner der M-Reihe. Auch bei VW gingen zuletzt wieder mehr Aufträge für ID-Modelle ein. Nur bei Mercedes herrscht ziemlich Flaute.

Mehr Strom: Bei BMW entwickelt sich die E-Mobilität aus der Nische heraus, dank einem immer breiteren Line-up, vor allem in der Mittel- und Oberklasse. | Foto: BMW
Mehr Strom: Bei BMW entwickelt sich die E-Mobilität aus der Nische heraus, dank einem immer breiteren Line-up, vor allem in der Mittel- und Oberklasse. | Foto: BMW
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Johannes Reichel

Der Münchner Automobilhersteller BMW hat den Verkauf des einmillionsten Elektroautos seit Einführung des i3 vermeldet - und sieht generell einen Aufwärtstrend bei Stromern in Deutschland und Europa. Man habe damit einen Meilenstein erreicht, proklamierte BMW-Vertriebschef Jochen Goller am Mittwoch. Weltweit verkaufte die Marke mit dem Propeller ein Viertel mehr Autos mit Batterieantrieb, sprich 82.700 E-Autos, bei gesamt 594.671 Modellen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce.

Starker Nachfrage erfreuen sich unter den vollelektrischen Fahrzeugen vor allem der BMW i4, BMW iX3*, BMW iX1, BMW iX und BMW i7. Positives Kundenfeedback erreicht die Marke zudem zum neuen BMW iX2, der im März seine Markteinführung hatte. Zudem erfreut sich die neu eingeführte BMW 5er Baureihe mit vier Antriebskonzepten, darunter dem vollelektrischen BMW i5, besonderer Beliebtheit.

Licht und Schatten: Auch Hochleistungs-Verbrenner boomen bei BMW

Konterkariert wird das allerdings von einem Absatzrekord bei Hochleistung-Verbrennermodellen von BMW M, eine nochmalige Steigerung zum Vorjahr: Mit 48.110 verkauften Fahrzeugen wird der Vorjahreswert des Vergleichszeitraums um +3,6% überschritten. Maßgeblich zu dem starken Quartalsergebnis haben die weiterhin beliebten High Performance Modelle BMW M2, M3 Limousine, M3 Touring und der BMW XM, sowie die neu eingeführten Performance Derivate BMW X1 M35i M760e, i7 M70 und i5 M60 beigetragen.

VW freut sich über wieder mehr Bestellungen

Auch Volkswagen notierte eine kleine Aufwärtstendenz. Man habe im ersten Quartal mit 160.000 doppelt so viele Bestellungen für E-Autos eingesammelt wie im Vorjahr, hieß es laut einem Bericht der Agentur Reuters. Das seien mehr, als im ersten Quartal verkauft wurden, mit 136.400 E-Mobilen, hier allerdings drei Prozent weniger als im Vorjahr. Das habe auch mit Lieferengpässen bei E-Motoren aus dem Werk Kassel und folglich Produktionspausen im E-Werk Zwickau zu tun, so ein Herstellersprecher laut Agentur. So stimmen immerhin die Aufträge positiv, wie Vertriebschefin Hildegard Wortmann anmerkte, trotz der Marktschwäche in Deutschland. Die macht E-Autos aktuell zu Ladenhütern, nachdem erst die Prämie gestrichen worden war und dann die Rabattaktionen der Hersteller ausgelaufen waren. Die Nachlässe für E-Autos lägen nurmehr bei 12,6 Prozent zu 16,9 Prozent bei Verbrennern, die aktuell.

Für die Profitabilität sei es zwar gut, mehr Verbrenner zu verkaufen, merkte Stifel-Analyst Daniel Schwarz an. Allerdings müsse vor allem VW aufpassen, weil ab 2025 die CO2-Flottenemissionen zu hoch lägen. Ab dem Jahr muss der Verkauf von Verbrennern also drastisch sinken. Weniger rund läuft es dagegen bei Mercedes-Benz, sowohl bei konventionellen wie bei E-Antrieben: Acht Prozent weniger Verkäufe standen zu Buche, mit 463.000 Modellen.

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