BMW und Mercedes wollen sich auf Free Now und das Laden konzentrieren

Die beiden Autohersteller möchten ihre gemeinsame Tochter für das Carsharing an den Stellantis-Konzern verkaufen.

Viele, viele gar nicht bunte Smarties sollen nun von Share Now zu Free2Move umziehen. (Foto: Mercedes-Benz Mobility)
Viele, viele gar nicht bunte Smarties sollen nun von Share Now zu Free2Move umziehen. (Foto: Mercedes-Benz Mobility)
Redaktion (allg.)
von Dietmar Fund

Die BMW Group und Mercedes-Benz Mobility haben am 3. Mai 2022 bekanntgegeben, dass sie ihre gemeinsame Carsharing-Tochter Share Now vorbehaltlich einer Genehmigung durch die Kartellbehörden an den Stellantis-Konzern verkaufen möchten. Die Bayern und die Baden-Württemberger schreiben, dass sie sich nach der Veräußerung „auf zwei Geschäftsfelder mit hohem Wachstumspotenzial“ konzentrieren möchten. Sie meinen damit die digitale Mobilität und Dienstleistungen rund um das Laden von Elektrofahrzeugen.

Unter der digitalen Mobilität subsummieren sie die Marke Free Now, die über die Vermittlung von Taxis und Mietwagen Berührungspunkte mit dem mobilen Gewerbe aufweist und ihm auf Konfliktfeldern gegenübertritt. Das Laden von Elektrofahrzeuge ist Sache der Marke Charge Now.

Trotz der Konzentration von Mercedes-Benz auf das Kerngeschäft im Luxussegment bleibe Free Now „ein wesentliches Element im Mobilitätsangebot“, lässt Gero Götzenberger wissen, Direktor Strategie und Beteiligungen bei Mercedes-Benz Mobility. Stellantis freut sich nun auf die Erweiterung seines Carsharing-Fuhrparks bei der Tochter Free2Move um mehr als 10.000 Fahrzeuge in 14 europäischen Großstädten. Deren Flotte umfasste bisher nur 2.500 Fahrzeuge.

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