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BMW und Jaguar Land Rover arbeiten auch bei Verbrennern zusammen

Laut der Plattform Automobil-Produktion erweitern BMW Group und Jaguar Land Rover ihre Antriebskooperation um Vier-, Sechs- und Achtzylindermotoren.

Jaguar Land Rover könnte künftig durchaus V8 aus München bekommen. | Foto: BMW
Jaguar Land Rover könnte künftig durchaus V8 aus München bekommen. | Foto: BMW
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Gregor Soller

Die Stückzahlen für großvolumige Verbrenner mit mehr als vier Zylindern dürften künftig dramatisch sinken: Bei Jaguar Land Rover stammet der V8 im Kern noch aus alten Ford-Zeiten und feierte einst im XK 8 und XJ 308 Ende der 90er-Jahre Premiere. Und auch bei BMW müssen die Gelder für V8- und V12-Motoren mittlerweile jedes Mal wieder extra diskutiert und freigegeben werden.

Und nachdem man sich teils noch aus Rover-Zeiten kennt, beschloss man im vergangenen Monat eine weitreichende Zusammenarbeit im Bereich elektrischer Antriebe. Die Kooperation soll Skaleneffekte in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Einkauf heben. Ein gemeinsames Team von Experten der BMW Group und Jaguar Land Rover soll in München die nächste Generation Antriebseinheiten weiterentwickeln. Die Fertigung der Elektroantriebe erfolgt getrennt an den jeweiligen Standorten.

Und jetzt soll diese Zusammenarbeit auf Verbrenner ausgeweitet werden. Nick Rogers, Vorstand Technik von Jaguar Land Rover erklärte dazu: „Wir haben bewiesen, dass wir herausragende Elektroautos bauen können, aber wir müssen jetzt die Technologie skalieren, um die nächste Generation von Jaguar- und Land Rover-Modellen zu entwickeln. Aus den Gesprächen mit der BMW Gruppe wurde ersichtlich, dass sich die Anforderungen beider Unternehmen an Electric Drive Units der nächsten Generation zur Unterstützung dieses Übergangs erheblich überschneiden, was eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit ermöglicht.“

Und Gleiches dürfte vor allem für die großvolumigen Verbrenner gelten, zumal Insider von Jaguar – Land-Rover schon avisiert haben, dass man dem V8 auch künftig die Treue halten wird. Allerdings nicht mehr der aktuellen V8-Maschine, die übrigens noch im Ford-Werk Bridgend gebaut wird. Das wird nach dem „Wegfall“ des JLR-Auftrages 2020 geschlossen. Was bedeuten könnte, dass JLR ab dann eine „eigene“ modifizierte Version des BMW-V8 übernehmen könnte.

Was bedeutet das?

Nachdem Daimler immer stärker in chinesische Hand gerät, muss sich BMW absichern und die Stückzahlen erhöhen. JLR gehört zwar zu Tata, ist in der Autobranche aber trotzdem ein Zwerg. Insofern macht die Kooperation durchaus Sinn.

 

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