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BMW und Daimler kooperieren auch beim automatisierten Fahren

Nach der Fusion der Mobilitätsdienste folgt der nächste Schritt mit einer Kooperation beim automatisierten Fahren, das Synergien nutzen und die Technologie schneller vorantreiben soll.

Gemeinsam schneller: BMW und Daimler bündeln die Kräfte auch beim autonomen Fahren und wollen so schneller vorankommen. | Foto: Daimler/BMW
Gemeinsam schneller: BMW und Daimler bündeln die Kräfte auch beim autonomen Fahren und wollen so schneller vorankommen. | Foto: Daimler/BMW
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Johannes Reichel

Die beiden Automobilhersteller Daimler AG und die BMW Group wollen nach dem Start ihrer gemeinsamen Mobilitätsplattform auch die Kräfte beim automatisierten Fahren bündeln. In einem ersten Schritt will man die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen sowie dem automatisierten Fahren auf Autobahnen und für automatisierte Parkfunktionen (jeweils bis hin zu SAE Level 4) in der nächsten Technologiegeneration vorangetrieben werden. Dafür wurde eine Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet. Man betrachte diesen Ansatz als "langfristige und strategische Kooperation" und wolle die nächste Technologiestufe bereits vor Mitte des nächsten Jahrzehnts in der Breite verfügbar zu machen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

„Autonomes Fahren ist für uns einer der revolutionärsten Trends. Statt individueller Insellösungen geht es uns um ein zuverlässiges Gesamtsystem “, meint Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklun.

Für die Unternehmen liegen die Vorteile der angestrebten Kooperation auf der Hand: Mit den Kompetenzen und Erfahrungen der einzelnen Partner und einer skalierbaren Architektur werde die Entwicklung künftiger Technologiegenerationen beschleunigt und effizienter, glaubt man in München und Stuttgart. Zudem will man Technologien schneller an den Kunden weitergegeben. Im Zentrum der Kooperation steht die Zuverlässigkeit der Systeme. Beide Partner erheben dabei unverändert den Anspruch für sich, Taktgeber der Entwicklung zu sein. Die gemeinsame Entwicklung soll über eine skalierbare Architektur mehrere Automatisierungsstufen bis Level 4 umfassen, wobei die Technologie der Level 3 und 4 sowohl in Europa als auch in den USA und China das automatisierte Fahren auf Autobahnen ermöglichen soll. Darüber hinaus streben die Partner auch Gespräche über eine Ausdehnung des Kooperationsumfangs in der Zukunft auf höhere Automatisierungsgrade auf Autobahnen sowie für urbane Gegenden und Städte an.

„Wir setzen unsere Strategie konsequent fort und bringen dazu die Kompetenz von zwei Technologieführern zusammen. Durch die Zusammenführung der großen Kompetenzen unserer beiden Häuser beschleunigen die Verbreitung dieser Technologie“, meint Klaus Fröhlich, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Entwicklung.

Die Entwicklung der aktuellen Generationen sowie Kooperationen der beiden Unternehmen seien davon aber unberührt und würden unverändert fortgeführt. Beide Unternehmen kündigten an, weitere Partnerschaften mit Technologie-Unternehmen und Automobilherstellern prüfen, die zum Erfolg der Plattform beitragen könnten.

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