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BMW spart Varianten und Vorstände

Auf der Bilanzpressekonferenz kündigten die Münchner zahlreiche Einschnitte an.

BMW-Vorstand Krüger kündigt eine Verschlankung an: Bei den Vorständen und bei den Varianten. | Foto: BMW
BMW-Vorstand Krüger kündigt eine Verschlankung an: Bei den Vorständen und bei den Varianten. | Foto: BMW
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Gregor Soller

Der Wandel zu neuen Mobilitätsformen und ein Abkühlen der Märkte in den USA und China lassen auch BMW zu drastischen Maßnahmen greifen. So wird Vorstandsmitglied Peter Schwarzenbauer nach seinem Ausscheiden nicht ersetzt und der Vorstand damit schlanker. Außerdem soll rund die Hälfte aller aktuellen Antriebsvarianten gestrichen werden, ebenso wie einige Modellvarianten und -versionen. So wird künftig zum Beispiel der 3er GT keinen Nachfolger mehr erhalten. Ähnliches könnte später den 6er GT treffen. Auch andere weniger performante Modelle wie der i8 könnten künftig aus dem Programm kippen. Auch die komplex zu bauenden V8- und V12-Verbrenner könnte der Kahlschlag treffen, können doch mit Reihensechszylindern plus E-Antrieb – oder gar mit reiner E-Technik ähnlich starke und geschmeidige Antriebe entwickelt werden. In Summe sollen so bis 2022 dann rund 12 Milliarden Euro gespart werden. Den Großteil, soll laut CEO Harald Krüger die Reduzierung der Komplexität bei den Produkten bringen. Erhalten will man nur noch, was stark nachgefragt wird. Auch Dopplungen wie den 3er GT und das ihm sehr nahe positionierte 4er Gran Coupé dürfte es nicht mehr geben.  

Was bedeutet das?

Auch BMW mistet das Dickicht an Versionen und Varianten aus, das in den „fetten“ Jahren immer dichter wuchs. Damir möchte man sich schlank und fit sparen für die künftigen Marktherausforderungen.

 

 

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