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BMW nimmt neue KWK-Zentrale Landshut in Betrieb.

Mit der neuen Kraft-Wärme-Kopplungs-Zentrale erhöht BMW den Eigenstromanteil auf über 50 Prozent.

Mit der KWK-Anlage in Landshut spart BMW weiteres CO2 ein. | Foto: BMW
Mit der KWK-Anlage in Landshut spart BMW weiteres CO2 ein. | Foto: BMW
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Gregor Soller

Im Beisein von Oberbürgermeister Alexander Putz hat BMW die neue KWK-Zentrale symbolisch in Betrieb genommen. Die hocheffiziente Strom- und Wärmeerzeugung reduziert den CO2-Ausstoß gegenüber konventioneller Technik um 40.000 Tonnen im Jahr. Für diesen Beitrag zum Klimaschutz hat der Konzern rund 35 Millionen Euro investiert. Der Leiter des BMW Werks Landshut, Dr. Peter Fallböhmer, erklärt dazu: „Dank der neuen KWK-Anlagen entlasten wir zentrale Kraftwerke und erhöhen unseren Eigenstromanteil am Standort von 20 auf über 50 Prozent. Damit leisten wir einen Beitrag zur Energiewende und machen unsere Versorgung langfristig zukunftssicher“. Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz bekräftigte: „Die hier betriebene dezentrale Energieversorgung vereint Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, schont Ressourcen und reduziert auch den Bedarf an Stromlieferungen in die Region.“ Der erste nachhaltig erzeugte Strom aus der neuen KWK-Zentrale floss heute direkt in einen mobilen Speicher-Container, in dem wiederverwendete BMW i3 Hochvoltbatterien miteinander vernetzt sind. Der Speicher kann auch Abendveranstaltungen wie zum Beispiel die der „BR-Radltour“ mit Strom versorgen.

KWK, also Kraft-Wärme-Kopplung bezeichnet Energieanlagen, die Gas in Strom umwandeln und die dabei entstehende Wärme gleich mit nutzen. Weil dadurch weniger Abwärme verloren geht als bei einer herkömmlichen Stromerzeugung, sind bis zu 90 Prozent Primärenergienutzung möglich. Das sorgt für niedrige CO2-Emissionen. Als Energiequelle kommt Erdgas zum Einsatz. Langfristig besteht jedoch die Möglichkeit, das Erdgas durch alternative Energiequellen wie Biogas oder Wasserstoff zu ersetzen und damit eine CO2-freie Strom- und Wärmeerzeugung zu realisieren. In der neuen KWK-Zentrale erzeugen insgesamt vier Gasmotoren Strom und Wärme. Sie ergänzen die drei bestehenden KWK-Anlagen auf dem Werksgelände. Schon seit einigen Jahren wird die Abwärme aus der Schmelzerei in das werksinterne Heißwassernetz eingespeist und im Winter zum Heizen bzw. im Sommer zur Erzeugung von Kälte herangezogen.

Was bedeutet das?

BMW baut seine Kraft-Wärme-Kopplung aus. Und reduziert damit nicht nur seine eigene CO2-Bilanz, sondern macht sich auch von der zentralen Energieversorgung wieder ein Stück unabhängiger.

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