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BMW i4: 600 Kilometer Reichweite, 530 PS

BMW hat erste technische Details zum i4 bekannt gegeben.

Gerne quer: Der i4 fährt gerade letzte Wintertests. | Foto: BMW
Gerne quer: Der i4 fährt gerade letzte Wintertests. | Foto: BMW
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Gregor Soller

Am Rande der Einweihung des Batteriezellenkompetenzzentrms in München gab BMW weitere Details zum i4 bekannt. Der soll zuerst im Stammwerk München produziert werden. Das Modell wird auf der neuen, hochuniversellen modularen CLAR-Architektur (für Benzin-, Diesel-, Plug-in-Hybrid- und Stromer) stehen. Damit soll es auf einem Band mit den Verbrennern der 3er-Reihe gefertigt werden können. Bei den Daten gilt „klotzen“ statt „kleckern“:  Die voraussichtliche Top-E-Maschine soll 390 kW (530 PS) leisten und stünde damit ganz oben in der Reihe.  Der Spurt von 0 auf 100 km/h soll so in unter vier Sekunden klappen, das Topspeed soll über 200 km/h liegen. Auch BMW setzt auf Heckmaschine mit Heckantrieb und wahlweise Allradantrieb, der über einen zusätzlichen Frontmotor erreicht wird.

Der Akku soll nach ersten Informationen 80 kWh bieten, was sich im Rahmen hält. Wichtig ist laut Peter Lamp, dem Leiter der Batterieentwicklung der BMW Group aber die Energiedichte in der Zelle, die man noch erhöhen kann. Deshalb geht er davon aus, das mit 80 kWh und guter Aerodynamik bis zu 600 Kilometer Reichweite  nach WLTP möglich sind. Auch die Feststoffakkus seien schon „weiter als man gemeinhin annehmen möchte“. Trotzdem sieht er eine Reichweitengrenze für E-Autos, die sich je nach Akkugröße und Fahrzeugformat bei 700 bis 800 Kilometern einpendeln könnte – was Verbrenner-Niveau wäre. Auch die Größe könne man je nach Fahrzeugtyp variieren.

Seine Prognosen dürften im i4 schon teilweise umgesetzt werden: Auch beim i4 liegt das Akkupack flach unter dem Boden und soll rund 550 Kilogramm wiegen. Bei ähnlicher Leistung könnten die einzelnen Batteriepakete um bis zu 40 Prozent flacher und kompakter als im i3 bauen – wobei man dann mit geringeren Reichweiten auskommen müsste. Geladen werden mit bis zu 150 kW. Bis 2021 sollen dann mit i3, iX3, i4 und iNext und dem Mini Cooper e fünf reine Stromer im BMW-Group-Programm stehen.

Was bedeutet das?

BMW plant ganz „CLAR“ seine Zukunft: Die multimodale Plattform und gesteigerte Energiedichten in den Akkus sollen die Bayern ab 2021 in Sachen E-Mobilität wieder einen großen Schritt voranbringen.

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