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BMW eröffnet Campus für autonomes Fahren

BMW geht den nächsten Schritt in Sachen „autonomes Fahren“ und bündelt seine Aktivitäten an einem Standort.

In Unterschleißheim kann BMW die Testfahrzeuge sowohl in die Stadt als auch über Land schicken. | Foto: BMW
In Unterschleißheim kann BMW die Testfahrzeuge sowohl in die Stadt als auch über Land schicken. | Foto: BMW
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Gregor Soller

Bereits Anfang 2017 hatte BMW beschlossen, die Entwicklungskompetenzen für Fahrerassistenzsysteme und hoch- respekltive vollautomatisiertes Fahren an einem Standort zu bündeln. Jetzt fiel die Entscheidung zu Gunsten des Standortes Unterschleißheim. Vorteil: Diese Einrichtung ist immer noch relativ nahe zum Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) der BMW Group, liegt aber bereits außerhalb der Stadt München, was das Testen in der Praxis erleichtert.  Dort baut BMW jetzt ein Kompetenzzentrum mit 23 000 Quadratmetern Bürofläche und Platz für 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Campus für autonomes Fahren bietet ein offenes Raumkonzept und die flexible Nutzung der Büroflächen sowie kurze Wege. So kann beispielsweise ein Softwareentwickler seinen gerade erst geschriebenen Code sofort und mit wenigen Schritten im Fahrzeug testen – das von „Uschl“ aus in die Stadt oder aufs Land gefahren werden kann.

Dazu kommt eine neue Arbeits- und Führungskultur: Führungskräfte arbeiten beispielsweise auf den gleichen offenen Büroflächen wie die Mitarbeiter. Das soll die Vernetzung fördern, die Kommunikation erleichtern und so zur effektiven Zusammenarbeit beitragen. Die offene Campusstruktur bietet Rahmenbedingungen für agile Arbeitsmodelle, die wiederum einen wichtigen Baustein für eine zukunftsfähige und effiziente Entwicklung darstellen sollen.

Was bedeutet das?

Die BMW Group ist nach eigenen Angaben das erste Unternehmen in der Autobranche, das agile Arbeitsmodelle für einen ganzen Fachbereich anwendet: Von der Forschung bis zur Serienentwicklung erfolgt die gesamte Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen und autonomem Fahren in diesen neuen Strukturen. Dabei bearbeiten kleine, interdisziplinär zusammengesetzte Feature Teams einzelne Teilprozesse eigenverantwortlich. Durch ihre hohe Flexibilität können sie schnell und effektiv auf neue Anforderungen reagieren. Der gesamte Software-entwicklungsprozess gewinnt dadurch an Geschwindigkeit und soll eine hohe Komplexität handhaben können.

 

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