BMW entwickelt Batteriezellen weiter

Für BMW ist die Weiterentwicklung von Batteriezellen Kernkompetenz - nicht aber deren Produktion.

BMW fertigt die Akkus selbst (hier in Dingolfing), nicht aber die Zellen, an denen man aber selbst forscht. | Foto: BMW.
BMW fertigt die Akkus selbst (hier in Dingolfing), nicht aber die Zellen, an denen man aber selbst forscht. | Foto: BMW.
Gregor Soller

Wie die Plattform "Automobilproduktion" berichtet, bleibt die Zellentwicklung Kernkompetenz bei BMW. Doch laut Finanzvorstand Nicolas Peter möchte man keine eigene Zellfertigung etablieren. Grundsätzlich unterstütze auch BMW die Idee und die Bestrebungen, in Europa mindestens einen europäischen Akkuzellproduzenten zu haben. Auch deshalb mache es keinen Sinn, dass jeder Autohersteller in eine eigene Zellfertigung investiere. In der Zellchemie selbst (und später auch in den Feststoffakklus) sehen die Autohersteller noch großes Potenzial, weshalb BMW die Forschung auch so wichtig ist. Anfang des Jahres hat BMW deshalb bereits 200 Millionen Euro in ein eigenes Forschungszentrum investiert. Aber auch bei anderen Herstellern wie Volkswagen oder Toyota ist die Akku- respektive Zellforschung mittlerweile Grundbestandteil der Entwicklung. Zudem gehen die Fahrzeughersteller verstärkt Allianzen ein: BMW unter anderem mit dem schwedischen Batteriespezialisten Northvolt und der belgischen Umicore zur Entwicklung von Zellen. Auch Volkswagen hat sich jüngst an Northvolt beteiligt.

Was bedeutet das?

Eine eigene Zellforschung steht bei vielen Fahrzeugherstellern mittlerweile ganz oben auf der Agenda, denn der Akku gehört zu den wichtigsten Kostentreibern der Elektromobilität – und auch zu den Produkten im Auto, die noch riesiges Entwicklungspotenzial bieten, um Kosten zu senken und die Leistung zu erhöhen.

 

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