BMW Connected wird um den Google Assistant erweitert

Sprachassistenten sind auf dem Vormarsch. BMW erweitert sein digitales Netzwerk um den Google Assistant.

Mit dem Google-Assistant kann man beispielsweise den Ladezustand des i3 abfragen. | Foto: BMW
Mit dem Google-Assistant kann man beispielsweise den Ladezustand des i3 abfragen. | Foto: BMW
Gregor Soller

Die komfortable Steuerung von Fahrzeugfunktionen, ob von zu Hause per Sprachassistent wie Google Home oder von unterwegs über kompatible Android Smartphones und iPhones, gewinnt weiter an Bedeutung. Assistenten wie Apples „Siri“ oder Amazons „Alexa“ sind auf dem Vormarsch. Darum erweitert BMW Connected sein digitales Netzwerk um den Google Assistant. Es umfasst neben der Apple Watch, Android-Smartwatches sowie Amazon Alexa nun zwei weitere Touchpoints.

BMW Connected bietet viele Arten, Termine und Kontakte, Routenplanung und Fahrzeugfunktionen auf Basis einer persönlichen Mobilitätsagenda zu verwalten. Dazu ist das Fahrzeug über die Open Mobility Cloud mit den digitalen Endgeräten des Kunden vernetzt. Jetzt auch über den Google Assistant: Per Sprachsteuerung kann der Kunde prüfen, ob die Fenster und Türen seines Autos verschlossen sind, wie der Ladezustand des BMW i3 ist oder anstehende Termine sowie aus dem Verkehr resultierende Abfahrtszeiten abfragen. Alle Abfragen sind zudem auch über den Google Assistant mit dem Sprachassistenten Google Home sowie über kompatible Android Smartphones und iPhones möglich.

Zur Aktivierung von BMW Connected genügt der Satz „Ok Google, frag BMW...“. Anschließend können individuelle Fragen per Sprachbefehl folgen. Gestartet wird im Dezember 2017 zuerst in den USA. Weitere Länder folgen.

Was bedeutet das?

Die Vernetzung zwischen dem zu Hause und dem Auto findet nicht nur auf energetischer Ebene (Vehivcle-to-Grid), sondern auch organisatorisch über neue Services statt. Diesen Zug möchte BMW nicht verpassen und erweitert sein „Connected-Biotop“ um weitere Software-Assistenten.

 

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