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BMDV-Hochschulwettbewerb: KI-Button warnt vor Gefahren im Verkehr

In der vierten Edition des Hochschulwettbewerbs unter Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) wurden innovative Lösungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI entwickelt. Ganz vorn: Ein KI-Warn-Button für Kinder im Straßenverkehr von Studierenden der TU München. Lösung trägt der autozentrierten Welt und ihren Gefahren Rechnung.

Achtung, Auto! Ein Button warnt vor den Gefahren einer autozentrierten Welt. Die Studierenden der TU München haben die KI-gesteuerte Lösung entwickelt, der Kinder sicherer durch den Verkehr leiten soll, wie er im Moment in vielen Städten ist. | Foto: BMDV
Achtung, Auto! Ein Button warnt vor den Gefahren einer autozentrierten Welt. Die Studierenden der TU München haben die KI-gesteuerte Lösung entwickelt, der Kinder sicherer durch den Verkehr leiten soll, wie er im Moment in vielen Städten ist. | Foto: BMDV
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Johannes Reichel

In der vierten Edition des Hochschulwettbewerbs unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sind Lösungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz entwickelt worden. Praxisnahe Fallbeispiele hierfür lieferten adesso, die Bertelsmann Stiftung, die Deutsche Telekom, das Honda Research Institute Europe, IBM, ING, PD, ReFrastructure und Telefónica O2. Die Resonanz war so groß wie noch nie, bilanziert das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV): 180 Studierende von 20 verschiedenen Hochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland haben 54 Ideen eingereicht. Bewertet und prämiert wurden die Ideen in mehreren Runden von einer hochkarätigen Jury aus unterschiedlichen Disziplinen. Der Startschuss viel am 28. September 2023 und gipfelte im Finale am 8. Februar im Erich-Klausner-Saal.

"Künstliche Intelligenz ist ein echter Gamechanger. Sie wird unsere Effizienz, die Art, wie wir arbeiten und denken massiv verändern. Es ist daher wichtig, dass wir uns alle mit dieser Technologie auseinandersetzen und herausfinden, wo KI unser Leben besser machen kann. Das große Interesse an der diesjährigen Digital Future Challenge zeigt: Junge Menschen wollen hier aktiv mitgestalten und dazu beitragen, dass KI zum Guten eingesetzt wird. Diese Innovationskraft müssen wir entfesseln, indem wir Freiräume für Innovationen schaffen, Technologieoffenheit fördern und bürokratische Hürden für junge Gründerinnen und Entwickler abbauen", wirbt Bundesminister Volker Wissing. Der Wettbewerb wird ausgerichtet von der Deloitte Stiftung und der Initiative D21.

    Folgende drei Teams haben überzeugt:

    • 1. Platz EduPin (TU München): Ein ansteckbarer digitaler Button warnt Kinder in Echtzeit vor potenziellen Gefahrenstellen und lehrt spielerisch die Verkehrsregeln. Gleichzeitig werden anonym und verschlüsselt Bewegungsdaten aufgezeichnet, um Kommunen bei der datenbasierten, kindgerechten Verkehrsplanung zu unterstützen.
    • 2. Platz Allie Allies (Ludwig-Maximilian-Universität München): Die virtuelle Kundenassistenz „Aura Ally“ ist nicht nur in der Lage mehrere Sprachen zu sprechen, sondern auch auf die Bedürfnisse von Personen mit kognitiven oder physischen Beeinträchtigungen einzugehen. Hierfür kann der geschriebene Text zusätzlich gesprochen und in Gebärdensprache wiedergegeben werden.
    • 3. Platz GridHarmony (TU Hamburg): Eine App ermöglicht ein nachhaltiges Stromverbrauchsmanagement entsprechend der aktuellen Energieversorgung. Es werden Vorschläge zur Drosselung des Stromverbrauchs unterbreitet und nachhaltiger Verbrauch mit einem Guthaben im Falle von Engpässen und Preissteigerungen belohnt.
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