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Bis 2022 will Daimler das ganze Mercedes-Benz Portfolio elektrifizieren

Weltweit entstehen Elektro-Hubs für die Fertigung von E-Fahrzeugen und Batterien.

EQ heißt elektrifiziert: Daimler benennt jetzt konkrete Standorte für Elektromobiltät. Schwerpunkte sind (vorerst) Deutschland, China und die USA.
EQ heißt elektrifiziert: Daimler benennt jetzt konkrete Standorte für Elektromobiltät. Schwerpunkte sind (vorerst) Deutschland, China und die USA.
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Gregor Soller

Nach einer „Verschnaufpause“ steht Mercedes-Benz Cars jetzt wieder unter Strom und legte konkrete Pläne zur Elektrifizierung vor. Künftig soll in jeder Mercedes-Baureihe mindestens eine elektrifizierte Alternative angeboten werden. Geplant sind mehr als 50 elektrifizierte Fahrzeugvarianten. Dazu will man die Entwicklung von Plug-in-Hybriden und die Einführung von 48-Volt-Systemen kontinuierlich vorantreiben. Von den mehr als 50 elektrifizierten Fahrzeugen werden mehr als zehn Modelle reine Elektro-Pkw sein – in allen Segmenten, vom Smart bis zum großen SUV.

Dafür wollen die Stuttgarter zehn Milliarden Euro in den Ausbau der Elektroflotte und zusätzlich rund eine Milliarde Euro in einen globalen Batterie-Produktionsverbund innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks stecken. Das Ziel ist ein globaler Batterie-Produktionsverbund, der aktuell fünf Batteriefabriken auf drei Kontinenten umfasst. Nach Hambach (Smart) soll Bremen nächster E-Standort werden. Dort soll ab 2019 der elektrische SUV EQC gebaut werden. Anschließend soll der EQC in China, bei BBAC, dem Joint Venture von Daimler und BAIC starten. Weitere Standorte für EQ-Modelle sind die Mercedes-Benz Werke Rastatt, Sindelfingen und Tuscaloosa (USA), wo die Modellpalette um jeweils Elektrofahrzeuge der Kompaktklasse, der Ober- und Luxusklasse beziehungsweise im SUV-Segment erweitert wird. Im Jahr 2018 stellt Daimler die zweite Batteriefabrik am Standort Kamenz fertig und intensiviert im Mercedes-Benz Werk Bremen die Anlaufvorbereitungen für den EQC.

Dazu sagt Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstandes Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain: „Unsere Elektrofahrzeuge bauen wir an sechs Standorten auf drei Kontinenten. Batterien sind dabei eine Schlüsselkomponente und das Herz des E-Autos. Deshalb bauen wir unsere Batterien selbst, und zwar in direkter Nähe zu unseren Fahrzeugwerken.“

Was bedeutet das?

In Sachen Elektrifizierung hat Daimler viel angestoßen, aber bisher noch wenig konkretisiert. Das holt man mit dem E-Fahrplan jetzt nach, der ab 2019 starten soll.

 

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