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Berlin plant die Beschaffung von Elektrobussen

Die BVG möchte ab 2018 rein elektrische Busse ordern. Gestartet wird mit 12-Meter-Standardbussen, 2019 sollen Gelenkuzüge folgen.

Eine Stadt unter Strom, jetzt auch beim Omnibusverkehr: Berlins BVG ordert ab 2018 Elektrobusse. | Foto: Unsplash/Artem Sapegin
Eine Stadt unter Strom, jetzt auch beim Omnibusverkehr: Berlins BVG ordert ab 2018 Elektrobusse. | Foto: Unsplash/Artem Sapegin
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Redaktion (allg.)

Der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat den Weg für eine Beschaffung von Elektrobussen freigemacht. Das Kontrollgremium stimmte der Beschaffung von zunächst 30 Eindeckomnibussen und 15 Gelenkbussen mit E-Antrieb sowie der entsprechenden Ladeinfrastruktur zu. Das Investitionsvolumen für beide Vorhaben liegt jeweils im zweistelligen Millionenbereich. Nach dem aktuellen Zeitplan sollen die zwölf Meter langen E-Busse samt Lade- und Werkstattinfrastruktur ab 2018 in Dienst gestellt werden. Ab 2019 sollen die 18 Meter langen Gelenkbusse folgen. 

„Das Land und die Verkehrsbetriebe arbeiten nun gemeinsam mit Hochdruck daran, die Busflotte – neben der bereits laufenden Anschaffung von Euro-6-Fahrzeugen – auch auf E-Antriebe umzustellen. Ich erwarte, dass die Bushersteller ebenfalls die Zeichen der Zeit erkennen und im Rahmen des Vergabeverfahrens serienreife Fahrzeuge zu marktgerechten Konditionen anbieten können“, sagt die BVG-Aufsichtsratsvorsitzende Ramona Pop, Berlins Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Die BVG führt seit gut zwei Jahren Elektro-Bus-Tests auf der Linie 204 durch.

Was bedeutet das?

Spät, aber nicht zu spät, stellt auch Berlin erste Linien auf Elektrobusse um. Man darf gespannt sein, wie hoch deren Anteil an der BVG-Flotte eines Tages sein wird.

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