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Benteler Automotive und ArcelorMittal: CO2-reduzierter Stahl fürs Fahrwerk

Die beiden Unternehmen testen zunächst die Verwendung von XCarb, recyceltem und erneuerbar hergestelltem Stahl, in von Benteler Automotive hergestellten Komponenten.

Paul Brettnacher (ArcelorMittal Europe, l.) und Radek Jedlicka (Benteler Automotive) besiegeln die gemeinsame Zusammenarbeit. (Foto: Benteler)
Paul Brettnacher (ArcelorMittal Europe, l.) und Radek Jedlicka (Benteler Automotive) besiegeln die gemeinsame Zusammenarbeit. (Foto: Benteler)
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Claus Bünnagel

Die langjährigen Partner Benteler Automotive und ArcelorMittal, weltweit führendes Stahl- und Bergbauunternehmen, wollen bei mehreren Nachhaltigkeitsinitiativen zusammenarbeiten, um verstärkt CO2-reduzierten Stahl in Fahrwerks- und Strukturkomponenten einzusetzen. Die beiden Unternehmen testen zunächst die Verwendung von XCarb, recyceltem und erneuerbar hergestelltem Stahl, in von Benteler Automotive hergestellten Komponenten. Auf Lebenszyklusbasis habe dieser einen um bis zu 70 % geringeren CO2-Fußabdruck als ein vergleichbares Produkt, das nach dem herkömmlichen Hochofenverfahren hergestellt wird.

„Gemeinsam werden wir die Verwendung unseres warmgewalzten und pressgehärteten Stahls in Automobilteilen testen“, sagte Paul Brettnacher, CMO Automotive, Packaging, Electrical Steels and Tailored Blanks, ArcelorMittal Europe – Flat Products.

Emissionen bis 2030 um 30 % reduzieren

Bereits bis 2030 will Benteler Automotive die produktionsbedingten Scope-1- und -2-Emissionen im Vergleich zu 2019 halbieren. Darüber hinaus sollen auch die vor- und nachgelagerten Emissionen (Scope 3) aus der Wertschöpfungskette um 30 % reduziert werden. Die Division Steel/Tube von Benteler strebt das Ziel der CO2-Neutralität durch gesteigerte Energieeffizienz, Grünstrom sowie den Einsatz von CO2-reduziertem Vormaterial bis 2045 an. Darüber hinaus stellt Benteler Steel/Tube in einem Elektrolichtbogenofen im Stahlwerk Lingen selbst „grünen Stahl“ für Kunden her. Die dortige Produktionsmenge reicht jedoch nicht aus, um den Bedarf konzernintern zu decken.

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