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BeeZero stellt den Betrieb zum 1.7.2018 ein

Linde beendet das erste Carsharing-Projekt der Welt mit Wasserstoff.

Schade: Bee Zero stellt den Betrieb zum 1.7.2018 ein. | Foto: G. Soller
Schade: Bee Zero stellt den Betrieb zum 1.7.2018 ein. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Im Sommer 2016 startete Linde das Carsharing-Projekt „BeeZero“, um zu zeigen, dass Brennstoffzellenfahrzeuge alltagstauglich sind. Seitdem wurden fast 400.000 emissionsfreie Kilometer zurückgelegt und die Fahrzeuge waren mehr als 850.000 Stunden unterwegs, so dass Gegenüber Verbrennern fast 40.000 kg CO2 eingespart wurden.

Das Problem: Bee Zero wandte sich schwerpunktmäßig an Sharer, die ein Auto für größere Entfernungen oder über das Wochenende benötigen. Dafür gab es drei einfache, aber nicht ganz günstige Preismodelle. Und damit stand Bee Zero gerade in München in Konkurrenz zu vielen Carsharingplattformen und den Bahnen, die ebenfalls Wochenendpakete schnürten oder Sonderaktionen fuhren. Tatsächlich standen manche Bee-Zero-Modelle ein bis zwei Wochen an einem Ort, ohne bewegt zu werden. Entsprechend musste man einräumen, „dass sich solch ein Modell langfristig nur betreiben lässt, wenn es auch wirtschaftlich tragbar ist. Aus diesem Grund werden wir unser Angebot zum 30. Juni 2018 einstellen müssen.“

Trotzdem kann man sich noch bis zum 15. Mai 2018 kostenlos unter www.beezero.com registrieren und Wasserstoffmobilität live erleben. Das BeeZero Carsharing kann ansonsten noch wie gewohnt bis zum 30.Juni 2018 genutzt werden. Ab dem 01. Juli 2018 ist der Betrieb eingestellt. Bis zum 30. Juni 2018 müssen sämtliche Fahrguthaben verfahren sein.

Was bedeutet das?

Mit Bee Zero ging Linde einen großen und mutigen Schritt. Das Problem daran: Am Car-Sharing lässt sich aktuell nur schwer Geld verdienen – selbst BMW und Daimler, die das Ganze über Drive Now und Car2Go viel größer aufgezogen haben, kämpfen weiter um echte Gewinne.

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