BAX: Die ersten Schlüssel gehen an Mewa

Der Textil-Management-Spezialist Mewa wird die ersten elektrischen Lkw der Marke BAX in Betrieb nehmen: Mewa unterzeichnet den Auftrag über zwei Fahrzeuge, die auf der IAA Transportation im September übergeben werden und sich anschließend im Logistikprozess des Unternehmens bewähren sollen.

Beeindruckende Kulisse: Vor der Mewa Arena in Mainz wurde der erste BAX übergeben. (Bild: BAX)
Beeindruckende Kulisse: Vor der Mewa Arena in Mainz wurde der erste BAX übergeben. (Bild: BAX)
Redaktion (allg.)
von Nadine Bradl

Die Mewa Arena in Mainz bildete die Kulisse für die erste Schlüsselübergabe der Marke BAX: Der FSV Mainz 05 ist seit 2010 der erste klimaneutrale Verein der Bundesliga. Mainz bildete den Auftakt einer bundesweiten Roadshow der neuen Lkw-Marke, hinter der zwei Unternehmen der Nutzfahrzeugindustrie stehen: Die BPW Bergische Achsen aus Wiehl (NRW) entwickelte das elektrische Antriebssystem, das nicht wie sonst üblich im Fahrerhaus, sondern gewichts- und platzsparend in der Hinterachse steckt – das beschert dem Lkw eine enorme Zuladung.

Gebaut wird das Fahrzeug im bayerischen Vilshofen bei Paul Nutzfahrzeuge.

„Mewa, BPW und Paul sind Familienunternehmen, die der Anspruch auf Technologieführerschaft, aber auch die gelebte Verantwortung für Umwelt, Klima und Gesellschaft verbindet“ kommentierte Axel Schmidt-Hermens, Leitung Distribution der Mewa Gruppe, der an Ort und Stelle den symbolischen Schlüssel für den Auftrag über zwei BAX-Lkw von Markus Schell, geschäftsführender Gesellschafter bei BPW erhielt. „Unser Ziel ist ein klimaschonender und nachhaltiger Kreislauf unserer Textilien. Durch den elektrischen Transport können wir den gesamten logistischen Prozess nicht nur klimaeffizient gestalten: Wenn unsere Textilien geräuscharm und ohne Dieselpartikel angeliefert werden, freuen sich insbesondere unsere Kunden sowie deren Anwohner und Nachbarn.“

Die beiden Fahrzeuge werden für Mewa mit einem speziellen Kofferausbau ausgestattet, der durch Leichtbauweise zusätzliche Nutzlast herauskitzelt – Berufstextilien haben schließlich ihr Gewicht. Die beiden Fahrzeuge sollen sich im komplexen Logistikprozess von Mewa bewähren.

Markus Schell sieht künftig weitreichende Veränderungen in der innerstädtischen Logistik:

"Die Innenstadt ist der Ort, auf den die meisten Veränderungen in den nächsten Jahrzehnten zukommen werden – durch Faktoren wie CO2-Ausstoß, Lärm-Emissionen, Verkehrsüberlastung oder Home-Delivery. Deshalb braucht es vor allem in der Innenstadt neue, innovative Lösungen und Ideen für den Transport!"

„Der BAX 7.5 wurde gemeinsam mit Logistikern und Fahren entwickelt und nötigt Fahrzeugbetreibern keine Kompromisse im Alltag ab“ ergänzt Alexander Wolter, Leiter Vertrieb und Produktmanagement Elektromobilität bei BPW: „Dank der hohen Zuladung und Reichweite lassen sich Logistikprozesse beispielsweise im gesamten Rhein-Main-Ballungsraum problemlos darstellen – von Stückguttransporten bis zu Entsorgungs- und Reinigungsfahrzeugen ist alles drin. Dank Schnelllade-Technologie ist sogar ein Mehrschicht-Einsatz rund um die Uhr möglich.“

Was bedeutet das?

Gerade im schweren Verteilerverkehr macht Elektromobilität Sinn - braucht dafür aber maßgeschneiderte Aufbauten. Damit sind perspektivische Verkehre 24/7 auch in der City möglich - ein Thema, das BAX und MEWA mit anschieben.

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