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Bauma 2019: Mercedes liefert per App in den Van

Ein 2016 erstmals gezeigter mobiler Nachfüllservice geht als In-Delivery-and-Return in Serie und soll durch die Belieferung in den Laderaum Servicetechnikern viel Zeit sparen.

Über Nacht geliefert: Vor allem Servicedienste sollen von der Möglichkeit der In-Van-Delivery profitieren, für Logistiker ist es ein interessanter Zusatzdienst. | Foto: Daimler
Über Nacht geliefert: Vor allem Servicedienste sollen von der Möglichkeit der In-Van-Delivery profitieren, für Logistiker ist es ein interessanter Zusatzdienst. | Foto: Daimler
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Johannes Reichel

Die Transporter-Sparte des Daimler-Konzerns Mercedes-Benz Vans hat auf der Bauma eine bereits zuvor pilotierte Zustell-Lösung in den Transporter als Serienversion vorgestellt. Die sogenannte In-Van Delivery and Return (IDR) soll als digitales Angebot zur Steigerung der Effizienz von dezentral organisierten, überregional operierenden Serviceflotten beitragen, wirbt der Anbieter. "IDR vereinfacht die Material- und Teilelogistik erheblich und spart den Servicetechnikern und ihren Disponenten viel Zeit", heißt es vom Hersteller. Dabei geht es um die Versorgung mit benötigten Materialien, Ersatzteilen und Werkzeugen, die laut Hersteller pünktlich und sicher direkt in die Vans der Servicetechniker geliefert werden sollen. Zudem würde man nicht mehr benötigte Teile ohne Zutun des Servicetechnikers abholen, verspricht MB Vans.

Zeit sparen bei der Beschaffung von Ersatzteilen

Im Schnitt bräuchten Servicetechniker täglich 60 bis zu 120 Minuten, um die richtigen Ersatzteile und Werkzeuge für ihre Aufträge abzuholen und ins Auto zu laden. Die cloudbasierte Systemlösung fußt auf einer Technik, die einen sicheren und schlüssellosen Zugang zum Fahrzeug erlaubt und dank Bluetooth auch ohne Internetverbindung funktioniert. Spezialisierte Lieferdienste könnten so einfach und ohne physisches Schlüsselmanagement direkt in das Fahrzeug liefern. Mit der passenden App und dank GPS-unterstützter Navigation würden die zu beliefernden Fahrzeuge lokalisiert, selbst dann, wenn diese nicht am üblichen Ort abgestellt wurden, skizziert der Anbieter.

Sowohl Disponenten als auch Fuhrparkmanager hätten volle Transparenz über die gesamte Lieferkette hinweg und könnten online steuern, wer wann auf ihre Fahrzeuge zugreifen darf. Zudem werde auch der Servicetechniker automatisch über den Status seiner Lieferungen informiert und erhält eine Information bei erfolgter Zustellung.

Bislang wurde die Lösung von MB Vans zusammen mit dem Speziallogistiker NOX NachtExpress pilotiert. Seit kurzem ist auch NSE (Night Star Express) auf der Plattform integriert startet zeitnah bei ersten Kunden. Aktuell wird IDR auch  gemeinsam mit dem Baumaschinenunternehmen Liebherr erprobt.

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