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Batteriezellen: Französisch-deutsches Konsortium wird konkret

Nach Zeitungsberichten könnte die PSA-Gruppe mit Opel sowie der französische Batteriespezialist Saft die Führung in einem deutsch-französischen Konsortium übernehmen.

Bisher war der Anbieter Saft nicht dezidiert für automobile Akku-Anwendungen bekannt, Know-How zur Zellfertigung könnte aber vorhanden sein. | Foto: Saft
Bisher war der Anbieter Saft nicht dezidiert für automobile Akku-Anwendungen bekannt, Know-How zur Zellfertigung könnte aber vorhanden sein. | Foto: Saft
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Johannes Reichel

Das bereits im vergangenen Dezember erstmals angedeutete deutsch-französische Konsortium zur Batteriezellfertigung nimmt offenbar konkrete Züge an. Falls bis zum kommenden Donnerstag eine Zusage der EU-Kommission vorläge, könnte die gemeinsame Absichtserklärung in erste Schritte zur Umsetzung münden. Die Federführung dabei könnte der PSA-Konzern inklusive seiner deutschen Tochter Opel sowie dem französischen Batteriehersteller Saft, eine Tochter des Mineralölkonzerns Total übernehmen. Darüber berichtet die Frankurter Allgemeine Zeitung. Der Anbieter, der auch einen Sitz in Nürnberg hat, ist bisher spezialisiert auf industrielle Batterieanwendungen in Zügen, Bussen oder Rüstungsgütern sowie Back-Up-Systeme, reklamiert aber auch Kompetenz in Sachen Elektro- und Hybridantrieb für sich. Das Bundeswirtschaftsministerium hat den Bericht nicht bestätigt, will aber offenbar am Donnerstag, 2. Mai, nähere Details bekann geben, wenn Wirtschaftsminister Peter Altmeier (CDU) für Konsultationen bei seinem Amtskollegen Bruno Le Maire in Paris weilt.  

Erst im März waren einem Förderaufruf des Bundeswirtschaftministeriums 30 Firmen gefolgt, darunter wohl auch Konsortien deutscher Firmen mit französischen und polnischen Partnern. Bekanntere Namen waren etwa Varta und BMW, die Fördergelder beantragen wollen.

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