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Autonomes Fahren: Volvo und NVIDIA entwickeln KI-fähigen Computer

Autohersteller und Computerspezialist vertiefen ihre Kooperation und wollen bis Anfang des nächsten Jahrzehnts einen Bordrechner mit künstlicher Intelligenz vorstellen.

Alles im Blick: Volvo will mit Hilfe von NVDIAS Supercomputern eine 360-Grad-Erkennung und Fahrerüberwachung im Auto realisieren. | Foto: Volvo
Alles im Blick: Volvo will mit Hilfe von NVDIAS Supercomputern eine 360-Grad-Erkennung und Fahrerüberwachung im Auto realisieren. | Foto: Volvo
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Johannes Reichel

Der schwedische Automobilhersteller Volvo und das im US-amerikanische Computerunternehmen NVIDIA entwickeln gemeinsam einen KI-fähigen Core Computer für die nächste Generation von Fahrzeugen. Der Core Computer basiert auf der NVIDIA DRIVE AGX Xavier Technik. Der Autohersteller könne dadurch eine fortschrittliche Computerplattform in seine künftigen, auf der Skalierbaren Produkt-Architektur 2 (SPA 2) aufbauenden Fahrzeuge integrieren, teilte das Unternehmen mit. Das erste Volvo Modell mit dem neuen Core Computer soll Anfang des nächsten Jahrzehnts auf den Markt kommen. Diese Vereinbarung vertieft die bestehende Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen den Anbietern, die seit dem vergangenen Jahr gemeinsam Systeme und Software für selbstfahrende Autos entwickeln.

Die neue Computerplattform soll die Fortschritte des US-Spezialisten in der künstlichen Intelligenz sowie dessen hohe Rechenleistung nutzen. Der Autohersteller hofft, dadurch bei Assistenzsystemen, Energiemanagement und In-Car-Personalisierungsoptionen die nächsten Stufen nehmen zu können. Mit einer 360-Grad-Erkennung und einem Fahrerüberwachungssystem unterstützt die Plattform zudem bei der sicheren Einführung völlig autonomer Fahrzeuge. „Eine erfolgreiche Einführung des autonomen Fahrens erfordert eine enorme Rechenleistung sowie ständige Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz“, erklärt Håkan Samuelsson, Präsident und CEO der Volvo Car Group den Schritt. Er sieht die Kooperation mit NVIDIA als "wichtiges Puzzleteil", um sichere und autonom fahrende Modelle anzubieten. Die kommende SPA 2 Fahrzeugbasis nutzt die bestehenden Vorteile der SPA-Plattform und ergänzt sie um Techniken der nächsten Generation aus den Bereichen Elektrifizierung, Konnektivität und autonomes Fahren, führt der Hersteller weiter aus.

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