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Autonomes Fahren: Renault Group plant Level-4-Shuttle

Erste Demonstrationsfahrten unter Realbedingungen sind bei den French Open ab 26. Mai 2024 in Paris vorgesehen.

So sieht das zusammen mit WeRide entwickelte autonome Renault-Shuttle aus. (Foto: Renault)
So sieht das zusammen mit WeRide entwickelte autonome Renault-Shuttle aus. (Foto: Renault)
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Claus Bünnagel

Renault hat eine elektrische, robotisierte und vorgerüstete Minibusplattform entwickelt, die verschiedene Automatisierungslösungen von spezialisierten Partnern wie EasyMile und Milla umfasst. In Zusammenarbeit mit WeRide, Spezialist für autonome Fahrzeuge, sollen nun während des Tennisturniers Roland-Garros – den French Open – Demonstrationsfahrten im öffentlichen Verkehr durchgeführt werden. Vom 26. Mai bis zum 9. Juni 2024 jeweils von 11 bis 19 Uhr wird der automatisierte Fahrservice die Gäste vom Parkplatz P2 am Bois-de-Boulogne zum Roland-Garros-Stadion chauffieren. Am Ende der Spiele bringt der gleiche Dienst die Tennisfans zum Place de la Porte d‘Auteuil oder zurück zum Parkplatz P2.

Ziel: L4-Einsätze

„Wir werden in der Lage sein, noch vor Ende dieses Jahrzehnts eine Reihe von autonomen, kohlenstoffarmen Kleinbussen anzubieten, die den wachsenden Anforderungen unterschiedlicher Regionen gerecht werden“, sagt Gilles Le Borgne, Chief Technology Officer der Renault Group.

Mittelfristiges Ziel ist der groß angelegte kommerzielle Einsatz von Fahrzeugen mit dem Autonomiegrad L4. Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge, die in der Lage sind, Fahrsituationen innerhalb eines vorab definierten Bereichs mit Fernüberwachung selbstständig zu bewältigen, ohne dass ein Fahrer an Bord notwendig ist.

Renault-Partner WeRide hat mehr als 700 autonome Fahrzeuge im Einsatz – darunter 300 Minibusse. Die Flotte hat in Asien, dem Nahen Osten und Nordamerika bereits mehr als 28 Mio. km zurückgelegt und will ihre Aktivitäten bald auch in Europa mit der Renault Group ausbauen.

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