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Autonomes Fahren: Hyundai und Kia investieren in Aurora

Nach dem Ausstieg von VW verstärken die koreanischen Marken die Zusammenarbeit bei autonomen Fahrzeugplattformen und Diensten und erhöhen die Investitionen in das Start-up.

Gemeinsam schneller autonom am Ziel: Hyundai und Kia glauben anders als VW an die Technologie von Aurora und bauen die Zusammenarbeit aus. | Foto: Hyundai
Gemeinsam schneller autonom am Ziel: Hyundai und Kia glauben anders als VW an die Technologie von Aurora und bauen die Zusammenarbeit aus. | Foto: Hyundai
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Johannes Reichel

Nach dem Ausstieg von Volkswagen und dem Einstieg in eine Kooperation mit Fiat-Chrysler hat das kalifornische Software-Unternehmen Aurora einen weiteren prominententen Partner gewonnen. Auch die Schwestermarken Hyundai Motor Company und die Kia Motors Corporation glauben an die Technologie des Unternehmens und forcieren mit einer neuen Investition in das Unternehmen Aurora ihr Engagement, um die Entwicklung autonomer Fahrzeugplattformen zu beschleunigen. Das kündigen die Unternehmen gemeinsam an.

Damit werde die seit 2018 bestehende strategische Partnerschaft beider Unternehmen vertieft, so Hyundai. Die Partner haben bereits bei Selbstfahrtechnologien für das Brennstoffzellen-FUV (Future Mobility Vehicle) Hyundai Nexo kooperiert. Mit der neuen Investition wollen die Firmen die Forschung auf eine breite Palette von Modellen ausdehnen und eine optimierte Plattform für die autonomen Fahrzeuge von Hyundai und Kia bauen.

„Aurora ist der führende Entwickler selbstfahrender Technologien und wir freuen uns, eine noch engere Partnerschaft mit dem Unternehmen einzugehen“, kommentierte Youngcho Chi, Präsident und Chief Innovation Officer der Hyundai Motor Group.

Aus Sicht von Hyundai hat sich das Silicon-Valley-Start-Up Aurora seit seiner Gründung 2016 schnell eine Führungsposition bei der Entwicklung von selbstfahrenden Systemen erarbeitet. DasSystem „Aurora Driver“ verbinde Lidar-Technik, Radar und Kameras mit Software-Modulen, skizziert der Autohersteller. Mit der Integration des Aurora Driver will man die Prozesse beim autonomen Fahren in Hinsicht auf die Überwachung, Reaktion und Anpassung an sich verändernde Umgebungen verbessern, heißt es weiter.

Pilotversuch mit Flotte von Robo-Taxis bis 2021

„Wir sind mit den Fortschritten, die wir gemeinsam mit den Teams bei Hyundai und Kia gemacht haben, zufrieden“, sagte Sterling Anderson, Mitbegründer und Chief Product Officer von Aurora.

Der Autohersteller demonstrierte bereits 2017 auf der CES in Las Vegas erfolgreich einen Ioniq mit autonomen Fahrtechnologien. Bei den Olympischen Winterspielen in PyeongChang 2018 zeigte man zudem eine Flotte von autonomen Fahrzeugen, die mit Technologien auf dem Level 4 ausgestattet waren. Zu den künftigen Mobilitätsplänen gehört die Kommerzialisierung von autonomen Fahrzeugen bis zum Jahr 2021 auf dem Level 4, wenn ein Pilotversuch mit einer autonomen Flotte von Robo-Taxis in so genannten Smart Cities gestartet wird.

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