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Autonomes Fahren: Conti weitet Versuche im Realverkehr aus

Techologiekonzern dehnt seine Erprobungen aus und nimmt nach dem automatisierten Fahren auf der Autobahn mittelfristig auch Landstraßen in den Blick.

Der sogenannte "Cruising Chauffeur" soll eine feinfühlige Führung bieten. Diese erkenne auch, ob der Fahrer das Lenkrad rechtzeitig wieder übernehmen könnte. | Foto: Conti
Der sogenannte "Cruising Chauffeur" soll eine feinfühlige Führung bieten. Diese erkenne auch, ob der Fahrer das Lenkrad rechtzeitig wieder übernehmen könnte. | Foto: Conti
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Johannes Reichel

Der Automobilzulieferer und Technologiekonzern Continental weitet seine weltweiten Entwicklungsaktivitäten für die sichere Einführung des automatisierten Fahrens aus. So testen die Ingenieure ihre Versuchsfahrzeuge jetzt auch auf Autobahnen in Niedersachsen, damit unter Realbedingungen. Überwacht und bedient werden die Prototypen immer von einem Entwicklungsexperten auf dem Fahrersitz. Der Anbieter entwickelt an Sensorik, Fahrzeugrechnern, Bediensystemen und Software für das automatisierte Fahren vor allem in Japan, China, USA und Deutschland.

Neben der Serienreife des hochautomatisierten Fahrens arbeiten die Hannoveraner parallel am vollautomatisierten Fahren auf der Autobahn für das Jahr 2025. Bereits das hochautomatisierte Autobahnfahren soll die zeitweise Beschäftigung der Autofahrer mit fahrfremden Tätigkeiten ermöglichen. Bei vollautomatisierter Fahrt soll dies für Teilstrecken auch ganz ohne den Fahrer als sogenannte Rückfallebene möglich sein. Zusätzlich setzt Conti auf das autonome Fahren. Mit seiner Versuchsplattform CUbE testet das Technologieunternehmen Systeme für fahrerlose Robo‑Taxis in der Stadt. Auch das automatisierte und autonome Parken wird zur Serienreife entwickelt.

Mehr Komplexität: Landstraßenverkehr

Nachdem sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren auf automatisiertes Fahren auf der Autobahn konzentriert hat, führt der nächste Schritt mittelfristig auf die komplexere Landstraße. „Auf der Landstraße müssen unsere Systeme mit querendem Verkehr, unterschiedlichsten Randbegrenzungen und wie in der Stadt mit Fußgängern und Radfahrern zurechtkommen. Entsprechend hoch werden die Ansprüche an unsere Systeme“, erläutert Ralph Lauxmann, Leiter Systems & Technology in der Division Chassis & Safety, die Anforderungen an die Technik. Insgesamt ist man bei Conti sicher, dass mittels Sensorfusion ein Fahrzeug künftig deutlich mehr sieht als ein Mensch. 

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