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Automechanika 2018: Auch Taiwans Industrie treibt die Digitalisierung voran

In diesem Jahr wird Taiwan Excellence auf der Automechanika Frankfurt vom 11. bis 15. September mehr als 40 Innovationen von 20 taiwanesischen Unternehmen vorstellen. Darunter auch neue Apps.

Mit "dido" von Unimax kann man Karten nutzen, ohne seinen Standort öffentlich preiszugeben. | Foto: Unimax
Mit "dido" von Unimax kann man Karten nutzen, ohne seinen Standort öffentlich preiszugeben. | Foto: Unimax
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Gregor Soller

Vier Hauptmarktsegmente sind zurzeit im Fokus von Taiwans Automobilindustrie: Antriebsstränge,  aktive/passive Sicherheit, Fahrerinformation und Fahrzeugkarosserie. Mittlerweile haben Ersatzteile aus Taiwan auf dem globalen AM-Markt einen Anteil von 80 %. 90 % der Autoteile Taiwans sind für den Export bestimmt; davon gehen 30 % – der größte Anteil – nach Europa. Aber auch in die ICT-Kompetenzen für die Kfz-Industrie investiert Taiwan an und folgt damit den weltweiten Trends. Beispielsweise kam dem taiwanesischen Unternehmen für Computerlösungen, StackRack, kürzlich eine wichtige Rolle bei der Lieferung des Steuerungssystems für den in Frankreich konzipierten fahrerlosen Bus zu, der zurzeit in Frankreich, Deutschland, der Schweiz und in den USA im Einsatz ist.

Im Taiwan Excellence-Pavillon stellt außerdem Unimax Electronics Inc. Die neue App „dido“ aus: Bei der App für Android und IOS handelt es sich um eine mobile App, mit der sich leicht der Ort finden lässt, an dem sich Menschen treffen. Mit zwei Tracking-Modi – „Kartenansicht“ und „Kameraansicht“ – können die Nutzer ihre Freunde auf der Karte suchen und dann, einer AR-App vergleichbar, den richtigen Ort mithilfe der Smartphone-Kameras finden. „dido“ unterscheidet sich von anderen Standortfreigabe-Apps, weil der Standort nur mit jenen geteilt wird, denen der Nutzer es erlaubt. Tracking ist nur möglich, wenn eine entsprechende Vereinbarung zwischen allen Teilnehmern des Treffens getroffen wurde, und das Teilen des Ortes endet automatisch, sobald alle Teilnehmer an demselben Ort eintreffen. Somit entfallen Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und die Sicherheit wird verbessert.

„dido“ eignet sich auch für die firmenübergreifende Kooperation, beispielsweise für die Tourismusbranche. Ein privater Reiseleiter kann die Standortdaten der Teilnehmer erhalten und überprüfen, was sich als hilfreich erweisen wird, wenn Teilnehmer sich verlaufen sollten. Am Ende der Tour wird der Austausch der Standortdaten beendet, was zum Schutz der Privatsphäre beiträgt. Mithilfe der von den Benutzern gesammelten Big Data kann „dido“ den besten Ort für die Abholung vorschlagen, beispielsweise einen Coffee Shop oder ein Restaurant, und zwar entsprechend unterschiedlicher Zeiten und Orte. Mit den künftigen Straßenkarten wird „dido“ sich für den Einsatz in vielen anderen Branchen und deren Ökosystemen eignen, insbesondere für einmalige Meeting-Termine, wie Lieferung, Shuttle-Service und Tourismus.

Was bedeutet das?

Auch Taiwan investiert weiter in die Themen Digitalisierung und Connectivity und nutzt die Automechanika als Plattform für neue Apps und Konzepte.

 

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