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Auto Shanghai 2019: Karma Automotive investiert weiter

Karma Automotive investiert in neue Testeinrichtungen und plant, im zweiten Halbjahr 2019 den Revero-Nachfolger auf den Markt zu bringen.  

Karma wird in Shanghai den Revero-Nachfolger vorstellen. | Foto: Karma
Karma wird in Shanghai den Revero-Nachfolger vorstellen. | Foto: Karma
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Gregor Soller

Pünktlich zum fünften Geburtstag des Unternehmens verkündete Karma seine weiteren Zukunftspläne. Die Geschichte des Autoherstellers und seines Modells Revero, dem einstigen „Fisker Karma“ begann 2014, als die Wanxiang Group, einer der größten multinationalen Automobilzulieferer Chinas, Karma Automotive gründete. „Wir haben einen soliden Produktplan, der sich über das nächste Jahrzehnt erstreckt, und die Beziehungen zu den richtigen Partnern, die uns dabei helfen, die Technologie-und Produktentwicklung zu beschleunigen“

Das erklärte Karma-CEO Dr. Lance Zhou, der die Firma mit asiatisch-buddhistischer Gelassenheit aufbaut: „Seit 2014 baut Karma in aller Ruhe eine volle Wertschöpfungskette auf und plant einen starken Relaunch; Jetzt sind wir bereit, allen zu sagen: Karma ist wieder da!“ Und dieses „Wieder da“ umfasst neben dem Ausbau des Händlernetzes einen weiteren Invest von knapp 7,5 Millionen Dollar in den Bau neuer Antriebs-Testlabore mit Prüfständen für E-Antriebe am Hauptsitz im kalifornischen Irvine, die Mitte dieses Jahres voll einsatzfähig sein sollen.

Außerdem zeigte man erste Fotos des neuen PHEV-Modells Revero, das im zweiten Halbjahr 2019 auf den Markt kommen soll. Der neue Revero wird zusammen mit Karmas Pininfarina-Konzeptauto und dem rein elektrischen Vision-Konzept das Trio "Shanghai Big Three" auf der Auto Shanghai 2019 bilden. So will Karma die kurz-, mittel-und langfristige Vision seiner Zukunft zeigen. Mittlerweile beschäftigt Karma Automotive 1000 Mitarbeiter.

Was bedeutet das?

Das „Erbe“ des ersten Fisker-Karma scheint stabil zu wachsen: Mit kleinen, aber überlegten Schritten plant Karma Automotive die Zukunft – die sich aktuell deutlich solider anfühlt als die Zukunft vieler anderer Start-Ups, die von 0 auf 100 in kürzester Zeit durchstarten wollen.

 

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