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Auto China 2024: VW zeigt Studie ID. Code - die sich selbst saugen kann!

Nachdem in China auch Volkswagen mehr und mehr von einheimischen Herstellern unter Druck gerät, will man seine „In China, für China“-Strategie vorantreiben. Die Studie ID. Code schlägt da ein neues Kapitel auf - als Avatar mit integriertem Saugroboter. 

Optisch strebt VW mit dem ID. Code nach oben. Er kommuniziert via Avatar mit einem und kann sich selbst reinigen. | Foto: VW
Optisch strebt VW mit dem ID. Code nach oben. Er kommuniziert via Avatar mit einem und kann sich selbst reinigen. | Foto: VW
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Gregor Soller

Der VW ID. Code gibt einen Ausblick auf die Zukunft von VW, denn die Marke hat das Ziel, „noch stärker“ auf die spezifischen Anforderungen der Kunden im größten Automarkt der Welt einzugehen und „ihnen in allen relevanten Segmenten ein überzeugendes Angebot zu machen“. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass das aktuell vielleicht noch nicht so ganz überzeugend war.

Deshalb jetzt ein dezenter „Neustart“: Wie die konsequente Ausrichtung auf die chinesischen Kundenbedürfnisse aussehen kann, zeigt das Design-Showcar ID. CODE, das aber auch in Europa funktionieren könnte. Das Konzeptfahrzeug gibt einen Ausblick auf ein großes elektrisches SUV, das für das vollautomatisierte Fahren nach Level 4 ausgelegt ist.

China lechzt nach neuen Marken: Also bringt VW die Subbrand VW UX

Eine Schlüsselrolle bei der Profilierung von Volkswagen auf dem chinesischen Markt soll die neue Submarke ID.UX spielen. Mit vollelektrischen, Lifestyle-orientierten Modellen soll sie sich laut VW „insbesondere an jüngere Kunden“ wenden.

Laut Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen, soll die geschärfte Strategie in China auf drei Säulen stehen: Dazu gehört, klar, ein umfassendes Produktportfolio mit beschleunigter Elektrifizierung der Modelle. Dazu aber eine speziell für den chinesischen Markt entwickelte Marken- und Designsprache sowie eine lokale technische Entwicklung mit starken Partnern vor Ort (in dem Fall Xpeng), um die Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen. Thomas Schäfer erklärt:

Mit neuem Design, neuem Technologie-Standard und einem ganzheitlichen Markenerlebnis Auto China 2024 will Volkswagen einen ersten Ausblick auf die neue Designsprache künftiger Modelle geben und startet zugleich in eine neue Technologieepoche.

Auch in Europa gut ankommen würden die „kraftvoll-klaren und fluiden Flächen“, mit dem VW auch einen Gran Turismo im Blick hat. Das Exterieur ist zugleich eine Projektionsfläche für KI-gestützte Licht- und Display-Systeme der nächsten Generation. Dazu passe der neu konzipierte Lebensraum an Bord des ID. CODE, in dem sich die reale und virtuelle Welt zu einem neuen Mobilitätserlebnis verbinden. Das elektrisch angetriebene Concept Car kann sowohl konventionell als auch autonom auf Level 4 gefahren werden.

Bis 2030 wird die ID-Familie für China kräftig ausgebaut

Die ID.-Familie wächst laut VW zudem bis 2030 auf insgesamt 16 Modelle. Darunter sind fünf E-Autos der neuen Submarke ID.UX, die bis 2027 ihr Marktdebüt feiern. Volkswagen elektrifiziert zudem seine Verbrenner-Modelle schrittweise und erweitert sein China-Portfolio um neue, hocheffiziente Plug-in-Hybride mit mehr als 100 Kilometern elektrischer Reichweite.

Bis 2030 gehen zwölf neue Verbrenner- und sechs Hybridmodelle an den Start. Volkswagen ergänzt die bewährten Fahrzeug-Architekturen MQB und MEB ferner um lokale Plattformen in China – auch durch Partnerschaften, wie etwa mit XPeng. Darüber hinaus entwickelt die in Hefei ansässige Volkswagen China Technology Company (VCTC) die erste China-spezifische Elektro-Plattform des Konzerns. Auf der China Main Plattform (CMP) sollen ab 2026 mindestens vier zusätzliche Modelle für das elektrische Einstiegssegment entstehen.

Die vielen Plattformen sollen es Volkswagen ermöglichen, seinen Kunden „in allen relevanten Segmenten und für jedes Bedürfnis das richtige Angebot zu machen“.

Und für welche Nische ist ID.UX geplant? Man zielt auf neue Kundengruppen in China und kombiniert „bewährte VW-Tugenden mit Lifestyle orientierter Design-DNA“. Zu den markenspezifischen Merkmalen soll ein progressives Außendesign sowie ein fahrerzentrierter Innenraum mit einem komplett neuen Anzeige- und Bedienkonzept (HMI) für junge Kunden gehören. Das erste ID.UX-Modell wird der ID.UNYX sein. Seine Markteinführung soll noch 2024 erfolgen.

Schlecht für den Standort Deutschland: Verstärkte lokale Entwicklung für mehr Innovationskraft

Volkswagen will außerdem sein Ökosystem aus Produktion, Entwicklung, Beschaffung und Batterieproduktion in China weiter verstärken. Allein am F&E-Standort in Anhui wächst die Mitarbeiterzahl bis Jahresende auf 3.000 Experten. Für wesentlich kürzere Entwicklungszyklen setzt die Marke zudem auf mehr Lokalisierung. Chinesische Partner wie XPeng, Horizon Robotics und Thundersoft werden frühzeitig in den Entwicklungsprozess eingebunden. Mit XPeng entstehen mittlerweile zwei neue Fahrzeuge für die Mittelklasse, die ab 2026 geplant sind. Die Mitarbeiter in den Joint Ventures CARIZON mit Horizon Robotics und CARThunder mit Thundersoft entwickeln innovative Systeme für Autonomes Fahren, Infotainment und Konnektivität.

Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen: „Der ID. CODE gibt einen ersten Ausblick auf die Zukunft von VW in China: mit neuer Designsprache, neuem Technologie-Standard und einem ganzheitlichen Markenerlebnis – speziell ausgerichtet auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer chinesischen Kunden. So läuten wir eine neue Ära der Mobilität in China ein, gemeinsam mit unseren chinesischen Partnern.“ Der Volkswagen Chefdesigner, Andreas Mindt, ergänzt: „Mit dem ID. CODE interpretieren wir die SUV-Karosserie völlig neu. Das Design zeigt die elegante und kraftvolle Dynamik eines Gran Turismo und ist zugleich wohltuend sympathisch. Begeistern dürften zudem die interaktiven Licht- und Displaysysteme, über die dieser Volkswagen mit den Menschen interagiert.“

Optisch macht der neue ID.CODE viel her – die neue Designstrategie von Andreas Mindt soll auf drei Säulen stehen: Stabilität, Sympathie und der Secret Sauce; letzteres steht für Features und Formen, die überraschen und für Begeisterung sorgen. So soll das Volkswagen Designteam gezielt auf die besonderen Wünsche und Gesetzmäßigkeiten einzelner großer Märkte wie China eingehen können.

Der ID. CODE kann einen anzwinkern

Einmal mehr setzt man auf die Kombination eines schlanken Bodies mit größtmöglichen Rädern. Stabilität. Die die Räder optisch nochmal vergrößernden Radhäuser rahmen dabei die clean gestalteten Türflächen ein und werden zum dominanten Designthema. Neuinterpretiert wurden laut VW außerdem die breiten C-Säulen des ersten Golf. Angenehm ist die freundliche anmutende Gestaltung der Frontpartie – fast scheint einen die Studie anzulächeln, was verstärkt wird durch interaktive Lichtsysteme, die dem in „Horizon Blue“ lackierten ID. CODE eine menschliche Ausstrahlung verleihen sollen, zumal der ID. CODE natürlich auch mit den LED-Augen „zwinkern“ kann. Das interaktive Augenzwinkern der neuen Lichtsysteme ist dabei jene „Secret Sauce“, die dem Concept Car virtuell Leben einhaucht. Zudem soll die KI-gestützte Interaktion ein neues Niveau der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine ermöglichen. Dein VW als „best buddy“…

Der ID. CODE wurde für das vollautomatisierte Fahren auf dem Level 4 ausgelegt: Aktiviert der Fahrer diesen autonomen Modus, wird er zum Passagier, kann lesen, sich unterhalten, online gehen, Filme genießen – was auch immer. Um diese Autopilot-Funktion zu realisieren, hat Volkswagen die modernsten Sensor-, Licht-, Kamera- und Screen-Systeme unserer Zeit integriert. Sie sollen zudem eine vollumfängliche Kommunikation mit dem Umfeld ermöglichen. Strom dafür kommt auch aus dem Solardach.

Der ID. CODE versteht als digitaler Avatar, der auf andere Verkehrsteilnehmer reagiert und seine Besitzer mit zahlreichen Informationen und Feedbacks versorgt. Die „Light Cloud“ mit interaktiven „3D-Eyes“ (das ist die Lichtquerspange unterhalb der Fronthaube) und einem LED-Screen in der teiltransparenten Frontpartie „spricht“ so mit Ankommenden: Nähert sich der Fahrer oder ein berechtigter User, werden die Systeme aktiv. Der ID. CODE startet dabei ein optisches und akustisches Welcome-Szenario und versorgt den Fahrer und die Gäste direkt mit der aktuellen Wettervorhersage für die nächsten zwei Stunden. Im autonomen Fahrmodus auf Level 4 interagieren die Lichtsysteme der Frontpartie sowie die ebenfalls mit „3D-Eyes“ ausgestattete Rückleuchten-Querspange mit anderen Verkehrsteilnehmern und sorgen so für ein Plus an Sicherheit.

Ein Avatar begrüßt und erinnert einen – hoffentlich nur optional

Seitlich hat Volkswagen in die Fensterflächen die neu entwickelten „Smart Windows“ mit einem halbtransparenten Display integriert. In einem dieser „Smart Windows“ erscheint ein KI-gestützter menschlicher Avatar, sobald sich ein berechtigter Nutzer dem Volkswagen nähert. Auch das dachte man so ähnlich schon mal beim „Sedric voraus. Geht aber jetzt noch einen Schritt weiter: Basierend auf den voreingestellten Präferenzen und dem aktuellen Szenario beginnt der Avatar aktiv ein Gespräch, um seine Dienste anzubieten. Wird beispielsweise sonniges Wetter vorhergesagt, erinnert er daran, ein Sonnenschutzmittel zu nutzen. Darüber hinaus werden auf dem Screen des hinteren Türfensters Widgets angezeigt, die mit den HMI-Systemen des Innenraums synchronisiert sind. Die berechtigten Nutzer können die Einstellungen in einer mobilen App direkt an ihre Bedürfnisse anpassen, um etwa Akkustatus, Reichweite oder Wetterbedingungen anzeigen zu lassen. Ebenso lässt sich eine Erinnerungsfunktion einstellen, um beispielsweise keine wichtigen Dinge Zu Hause oder im Büro zu vergessen oder um an eine anstehende Inspektion zu denken.

Auch das Das Interieur orientiert sich am Sedric: Als hochvariable und online vernetzte Lounge. Hochwertige, umweltfreundliche und tierfreie Materialen sowie Highend-Sound-, Ambientelicht- und Klimasysteme sollen einen Reisekomfort wie in einem Privatjet bieten, ohne den Lärm. Einmal komplett neu konzipiert wurde die Infotainment-Landschaft und Bedienung: Der aus dem Exterieur bekannte Avatar begleitet den Fahrer und die Passagiere dann auch im Innenraum; die Fensterflächen werden dabei zur digitalen Bühne des Avatars und weiterer Anzeigen.

Die komfortable Sitzanlage kann an den Fahrmodus angepasst werden: Bei autonomen Fahrten auf dem Level 4 zum Beispiel fährt das Lenkrad in das Cockpit ein. Das schafft zusätzlichen Raum, um die Vordersitze um 180 Grad zu drehen, um sich kommunikativer gegenübersitzen zu können. Genauso ist es möglich, die Sitze bei längeren Reisen in eine Schlafposition zu fahren. Der Innenraum des ID. CODE wird so zu einem mobilen Lebensraum, was in Asien deutlich höher bewertet wird als in Europa, wo man vielleicht lieber seine Ruhe hätte – ganz ohne Avatar.

Die Scheinwerfereinheiten als vielfach einstellbare „Augen“: „Light Cloud“ und „3D-Eye“.

Auch das dachte man beim Sedric schon mal an: Links und rechts vom illuminierten VW-Zeichen läuft die schmale 3D-Lichleiste – die „Light Cloud“. In die „integriert sind jeweils eine Lichtwolke aus 967 LEDs sowie die u-förmigen „3D-Eyes“. Die fünfschichtige und dreidimensionale Struktur dieser „Augen“ zeigt eine neue visuelle Tiefe und erlaubt eine interaktive Art der Kommunikation mit dem Umfeld. Im autonomen Level 4 etwa wird simuliert, dass sich die „Augen“ bewegen – Passanten nehmen diese Bewegung intuitiv als Signal wahr. Die „3D-Eyes“ und die „Light Cloud“ interagieren zudem gemeinsam: Die obere Licht-Querspange leuchtet nicht nur wie gewohnt weiß, sondern, je nach Situation und Fahrmodus, in unterschiedlichen Farbverläufen. Dabei synchronisiert sie sich mit dem im Stoßfänger integrierten „Light Screen“. So kann sich der ID. CODE zum Beispiel visuell bei anderen Verkehrsteilnehmern mit einem Herz im „Light Screen“ bedanken. Das Zusammenspiel aus „Light Cloud“, „3D-Eye“ und „Light Screen“ definiert laut Pressemitteilung eine „neue, unverwechselbare Volkswagen Lichtsignatur, die für Stabilität, Stärke und Sympathie steht“.

In der Hauptfläche des Stoßfängers befindet sich der interaktive „Light Screen“. Über ihn werden visuell Informationen wie die Wetterprognose dargestellt, sobald sich der Fahrer dem Volkswagen nähert. Ist der „Light Screen“ nicht aktiv, wirkt Stoßfänger komplett geschlossen: Der Lack ist im Bereich des „Light Screen“ ist transparent aufgebaut, sodass die Informationen durch den Stoßfänger hindurchscheinen. Der „Light Screen“ synchronisiert seine HMI-Darstellungen (Human Machine Interface) mit der Lichtvisualität der „Light Cloud“ und der „3D-Eyes“.

Der VW erkennt die Jahreszeiten und kommuniziert auch diese

Der interaktive Lichtverbund aus „Light Cloud“, „3D-Eyes“ und „Light Screen“ ist standardmäßig mit dem Modus „Vier Jahreszeiten“ aktiv. Dabei wechselt die Lichtsignatur automatisch alle drei Monate synchron zu den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Im „Vier-Jahreszeiten-Begrüßungsmodus“ werden zuerst die „3D-Eyes“ durch das vom Logo ausgehende Licht aktiviert. Danach blicken die „Augen“ des ID. CODE immer in Richtung der sich nähernden Person. Ist die erkannt, beginnt ein Welcome-Szenario, bei dem sich die Lichtflächen vom zentralen VW-Logo aus zu den Seiten hin öffnen. Die Lichtstreifen variieren innerhalb desselben Farbtons; die „3D-Eyes“ gehen im Verlauf in den „Twinkle“-Modus (Augenzwinkern) im selben Farbton über. Zum Schluss wird die Gesamtbeleuchtung weiß – die „3D-Eyes“ lächeln nun; im „Light Screen“ wird parallel „Welcome“ angezeigt. Im Frühling werden dabei zum Beispiel unter anderem Kirschblüten visualisiert; über das Soundsystem wird gleichzeitig eine passende Frühlingsmelodie eingespielt.

Viele wählbare Welcome-Modi – inklusive Wettervorhersage

Alternativ zum Modus „Vier Jahreszeiten“ kann als Welcome-Szenario der Modus „Wetter“ aktiviert werden. Hier fließt die aktuelle Online-Wetterprognose ein. Kommt der Fahrer etwa an einem zunächst wolkenverhangenen Tag aus dem Haus, an dem aber für die kommenden zwei Stunden die Sonne durchbrechen wird, reagiert der ID. CODE mit der Anzeige eines „Sunny Welcome“. Umgekehrt kann zum Beispiel auch „Thunderstorm“ als Welcome angezeigt werden, falls das Wetter kippen sollte. Die Prognose wird stets für die folgenden zwei Stunden abgegeben und ist damit sehr aktuell.

Das Lichtkonzept selbst ist im Hinblick auf die Funktionen mehrteilig aufgebaut: Die eigentlichen Scheinwerferfunktionen wie Abblend- und Fernlicht werden von vertikal angeordneten HD-Matrix-Elementen links und rechts im Stoßfänger übernommen. Ganz unten, mittig im Frontspoiler, befindet sich zudem ein Radarsensor, dessen Rahmen im aktiven Level-4-Modus leuchtet und so signalisiert, dass der ID. CODE autonom unterwegs ist.

24-Zöller als Ultraleichtbau – mit beleuchteten Nabenkappen

Die neu entwickelten Leichtmetallräder im 24-Zoll-Format sind als ultraleichte Aluminiumstruktur ausgeführt: Die fünf Spangen sind doppelwandig gearbeitet, um mit minimalem Materialeinsatz eine maximale Stabilität zu erzielen. Perfektioniert werden die sehr leichten Felgen in den äußeren Bereichen durch ebenfalls dunkelblaue Aerodynamikflächen mit vertikalen Streben – diese Flächen reduzieren den Luftwiderstand der Felgen und leiten zudem die beim Bremsen entstehende Wärme ab. Neu sind die erstmals illuminierten VW-Logos in der Radmitte.

Der Dachkantenspoiler ist im Bereich des Dachanschlusses offen. Der Spoiler wird dadurch vom Fahrtwind über- und unterströmt. Die Unterströmung optimiert die Aerodynamik; zudem bläst der Luftstrom das Regenwasser von der Scheibe und optimiert so die Sicht nach hinten. Mittig unter dem Dachkantenspoiler sind die Heckkameras integriert. Bei aktivem Level-4-Modus werden sie von einer Lichtsignatur umrandet. Gleiches gilt für die „Flying Rail“ – die ultraflache und optisch schwebend aufgehängte Dachreling. Im autonomen Modus sind ihre Endbereiche über der Heckklappe beleuchtet.

Die Rückleuchten können sich „bedanken“

Wie in der Frontpartie, sind auch im äußeren Bereich des Hecks „3D-Eyes“ integriert, die mit dem Umfeld interagieren. Rot illuminiert ist in diesem Fall das mittig in die geteilte Querspange integrierte VW-Logo. Analog zum Lichtsystem der Frontpartie, kann sich der ID. CODE respektive der Fahrer auch via Rücklicht-Querspange und die „3D-Eyes“ interaktiv bei anderen Verkehrsteilnehmern visuell bedanken. Bis weit nach unten bis zur niedrigen Ladekante reicht die Heckklappe. Links und rechts im unteren Bereich des Stoßfängers befinden sich zwei weitere Radarsensoren, deren Einfassung bei aktivem Level 4 ebenfalls beleuchtet wird. Die Aerodynamik des ID. CODE wird im unteren Bereich der Heckpartie durch einen dreidimensional konstruierten Diffusor perfektioniert.

Als Displays werden nicht nur die klassischen Positionen im Cockpit (Augmented-Reality-Head-up-Display) und in der Mittelkonsole genutzt, sondern – als rundum angeordnete „Smart Windows“ – auch die Seitenscheiben und die Beifahrerseite der Windschutzscheibe. Je nach Modus und Display, kann auch hier der KI-gestützte Avatar eingeblendet werden, um dessen Dienste zu nutzen. Angezeigt werden in einem komplett neu entwickelten Wide-R-Screen, der über die gesamte Innenbreite des ID. CODE bis in die Türen hinein reicht, zudem realistische 3D-Szenarien. Per Widgets in den Seitenscheiben können ebenfalls Informationen wie etwa die Wetterprognose, der Batteriestatus, die Navigationskarte, Navigationshinweise oder die Mediathek eingeblendet werden. Gesteuert werden die Funktionen über Touch-Felder, per Sprache und Gestenkontrolle.

Die Anzeigen: VE-gesteuert in der Windschutzscheibe

Wird der ID. CODE aktiv gefahren, ist der Fahrersitz genau dafür justiert. Das Multifunktionslenkrad liegt dabei ergonomisch ideal in der Hand. Unterstützt wird der Fahrer durch den KI-gestützten Avatar. Das klassische Infotainment-Cockpit gibt es im ID. CODE nicht mehr. Visuelle Informationen werden dem Fahrer via Augmented-Reality-Head-up-Display angezeigt. Da diese Informationen virtuell vor der Windschutzscheibe beziehungsweise dank Augmented Reality in das Verkehrsgeschehen projiziert werden, kann sich die ganze Konzentration des Fahrers auf das Fahren fokussieren.

Die Passagagiere können ihre Sitz-, Klima-, Sound-, Infotainment- und Lichteinstellungen individuell regeln. Das stellt sich VW so vor: „Während der Beifahrer womöglich seinen Sitz in einer Schlafposition und das Licht gedimmt hat, wird im Fond bei idealem Licht und aufrechter Sitzposition vielleicht ein Buch gelesen oder den aktuellen Online-News gelauscht.“

Die größte Innovation überhaupt: Der ID. CODE kann sich selbst reinigen!

Ganz zuletzt eine Erwähnung wert ist der Hygiene-Modus: Ist niemand an Bord des ID. CODE, kann die Zeit genutzt werden, um den Wagen in den Hygiene-Modus zu versetzen. Dabei wird die Luft im Wagen per UV-Licht, einem Saug Roboter (LUPO) sowie den antibakteriell beschichten Luftfiltern gereinigt. Dieser Modus ist besonders nach einem langen Ausflug mit den Kindern hilfreich und vor allem dann von großem Vorteil, wenn der geräumige ID. CODE als Shuttle eingesetzt wird.

Was bedeutet das?

Der VW ID.CODE treibt das Avatarentum zu neuen Höhepunkten. Kann man mögen oder nicht, aber auf eine Funktion würden wir in allen künftigen VW bestehen: Den Hygiene-Modus! Nie wieder in ein müffelndes verkrümeltes Auto steigen – DAS wäre eine ECHTE Rieseninnovation!

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