Auto-Abo: Volvo macht Fahrzeugkosten transparent

Abgesehen von Spritkosten und Anschaffungspreis werden die Kosten häufig falsch eingeschätzt. Volvo will im Rahmen seines Auto-Abos mehr Transparenz über die TCO schaffen.

Was kostet die Auto-Welt? Mit einer persönlichen Kostenrechnung will Volvo für Nutzer des Auto-Abos mehr Durchblick schaffen. | Foto: Volvo Cars
Was kostet die Auto-Welt? Mit einer persönlichen Kostenrechnung will Volvo für Nutzer des Auto-Abos mehr Durchblick schaffen. | Foto: Volvo Cars
Johannes Reichel

Mit einem persönlichen, kostenfreien Autokostencheck will der schwedische Pkw-Hersteller Volvo im Rahmen seines Auto-Abo-Angebots Care by Volvo für mehr Transparenz sorgen. In Kooperation mit den unabhängigen Experten von Schwacke sollen Nutzer einen kompletten Überblick über ihre Fahrzeugkosten erhalten. Die neue Vergleichsmöglichkeit gegenüber Volvo Modellen oder Typen anderer Hersteller helfe zudem bei der Einordnung der Preise des Alles-Inklusive-Angebots. Das deckt mit Ausnahme des Tankens alles rund um den Autobesitz ab. Während viele Autofahrer den Anschaffungspreis und Tanken korrekt angeben könnten, würden die übrigen Kosten dagegen oft verdrängt, wirbt der Anbieter für das Angebot.

"Mehr als jeder zweite Autobesitzer unterschätzt, was der automobile Unterhalt insgesamt kostet, unter den beispielsweise auch Wertverlust, Wartung und Verschleiß, Reparaturen sowie Steuern und Versicherung fallen", skizzieren die Schweden weiter.

Sie verweisen dabei auf eine Studie des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, der Universität Mannheim und der US-Eliteuni Yale bei der Befragung von 6.000 deutschen Haushalten, die genau das ergeben hatte. Mit dem Kostencheck sollen die „Total Cost of Ownership“ (TCO) vollständig berücksichtigt werden.

"Während der bisherige Autokostenrechner auf www.das-abo.com nur dann zuverlässige Ergebnisse lieferte, wenn die genauen monatlichen Kosten bereits bekannt waren, bietet der neue Service eine unabhängige und zuverlässige Entscheidungshilfe", so der Anbieter.

Die Interessenten erhalten per E-Mail einen genauen Report, der alle Faktoren berücksichtigt – von Anschaffungskosten bis Wertverlust. Sollten die individuellen Kosten nicht bekannt sein und eingegeben werden, greift der Autokostencheck unter anderem auf die Daten von Schwacke zurück. Transparent verglichen wird dabei die monatliche Aborate mit den Kosten des derzeitigen Modells. Das kann ein Volvo sein oder eines von über 150 verschiedenen Modellen anderer Hersteller. Das Angebot ist über die Webseite erreichbar und erfordert einige wenige Basisinformationen und persönliche Daten. Sie helfen bei der Erstellung des Reports, den ein Kundenberater anschließend kostenlos und unverbindlich zuschickt.

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