Auto-Abo-Anbieter Autonomy plant, 20.000 Stromer einzuflotten

Der bisher auf Tesla spezialisierte US-amerikanische E-Auto-Abo-Dienst Autonomy plant, in Kooperation mit dem US-Autohändler AutoNation in den kommenden 18 Monaten bis zu 20.000 Elektroautos verschiedener Fabrikate einzuflotten und sein Angebot auf weitere US-Bundesstaaten auszudehnen.

Autonomy ist mit Tesla-Modellen gestartet. | Foto: Autonomy
Autonomy ist mit Tesla-Modellen gestartet. | Foto: Autonomy
Gregor Soller

Erst Anfang 2022 startete Autonomy mit 100 Tesla Model 3 in Kalifornien aufgenommen – mit großen Zielen: Bis Ende 2022 soll die Flotte auf 10.000 E-Fahrzeuge ausgebaut sein. Bis 2023 könnten daraus dann 30.000 Stromer werden, da man weitere US-Bundesstaaten hinzunehmen möchte. Bei der Expansion der Flotte und des Geschäftsgebiets plant Autonomy im Rahmen der Kooperation die landesweite Präsenz von AutoNation zu nutzen. Gemeinsam will man bis Anfang bis zu 20.000 Elektrofahrzeuge einflotten von den Autoherstellern, „die die gefragtesten Elektrofahrzeuge produzieren“.

Namen nennt Autonomy nicht – aktuell besteht die Flotte hauptsächlich aus Tesla Model 3 und Model Y –Modellen. Dazu könnten nun Modelle vom GM (wie der Chevy Bolt) und Ford (z.B. Mustang Mach E) kommen, eventuell auch Importmodelle. AutoNation wird Autonomy nicht nur bei der Beschaffung der Fahrzeuge unterstützen, sondern auch die Fahrzeuge vorbereiten sowie Wartung und Reparatur der Abo-Flotte übernehmen.

Scott Painter, Gründer und CEO von Autonomy erklärt dazu:

 „Wichtig ist, dass Autonomy dadurch auch kapitaleffizient und infrastrukturarm bleibt, während wir unsere Mission vorantreiben, die Einführung von Elektrofahrzeugen zu beschleunigen und Abonnements profitabel zu skalieren.“

Was bedeutet das?

Von null auf 30.000 Elektroautoabos in knapp drei Jahren – das ist für die USA eine starke Ansage. Und würde belegen, dass auch dort die Zeiten des Verbrenner-Autoeigentums langsam zu Ende gehen könnten.

 

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