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Ausnahme 911: Porsche killt den Verbrenner

Laut dem Manager-Magazin möchte Porsche ab 2027 nur noch den 911 als Verbrenner anbieten.

Nach letzten Aussagen soll ab 2017 nur der 911 als Verbrenner angeboten werden. | Foto: Porsche
Nach letzten Aussagen soll ab 2017 nur der 911 als Verbrenner angeboten werden. | Foto: Porsche
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Gregor Soller

Porsche beschleunigt die Umstellung auf Elektroantriebe massiv: Laut einem Bericht des Manager-Magazins sollen zwischen 2022 und 2025 die Baureihen Macan, Cayenne, Boxster und Panamera  reine Elektroantriebe erhalten. Ab 2027 soll dann noch der 911 mit Verbrennungsmotor fahren. Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens – die Kosten. Porsche plant einen Invest von sechs Milliarden Euro in E-Mobilität, der durch Sparmaßnahmen mit finanziert werden muss. Die parallele Entwicklung von Verbrenner- und Elektro-Version desselben Modells werde für die geplanten Stückzahlen zu teuer. Darum sollen auch die "Plug-In-Hybrid" weitgehend abgeschafft und nicht weiter ausgerollt werden. Auch hier wird der 911 künftig einziger Nutzer sein.

Wie das Manager Magazin weiter berichtet, rechnet Porsche, dass man bereits 2025 rund 75 Prozent der Verkäufe mit reinen Elektromodellen bestreiten könnte. Noch im Juli 2018 rechnete man mit einer Quote von 50 Prozent  - und das inklusive der Plug-In-Hybride. Entsprechend sollen dem Taycan jetzt zügig(er als ursprünglich geplant) weitere Stromer folgen. Dabei zielt Porsche vor allem auf die SUV, die hohe Flottenverbräuche, aber auch Stückzahlen generieren.

Was bedeutet das?

Wenn schon Porsche so drastisch auf Elektromobilität umschwenkt, könnte mit einem umfassenden Durchbruch tatsächlich in den nächsten Jahren gerechnet werden.

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