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Aus Dieselskandal wird Umweltprämie

Nach BMW und Toyota locken jetzt auch Ford und der Volkswagen-Konzern mit bis zu 10.000 Euro „Umstiegsprämie“.
Abverkauf: Der VW Touareg wird über die Prämie bis zu 11.785 Euro billiger, wenn man die Hybridversion wählt. | Foto: Volkswagen
Abverkauf: Der VW Touareg wird über die Prämie bis zu 11.785 Euro billiger, wenn man die Hybridversion wählt. | Foto: Volkswagen
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Gregor Soller

Auch der Volkswagen-Konzern bietet für Besitzer älterer Dieselfahrzeuge der Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4 eine „Umstiegsprämie“ von bis zu 10.000 Euro beim Kauf eines neuen Modells bewegen. Die Höhe der Prämie richtet sich nach dem neuen Modell und reicht bei Skoda von 1750 bis 5000 Euro, bei Seat von 1750 bis 8000 Euro, bei Audi von 3000 bis 10.000 Euro und bei der Muttermarke VW von 2000 bis 10.000 Euro. Zusätzlich packt der Konzern für Erdgas, Hybrid und Elektrofahrzeuge nochmal eine „Zukunftsprämie“ oben drauf, die bei VW zwischen 1000 und 2380 Euro beträgt. Die Prämien gelten nach aktuellem Stand bis 31.12.2017.

BMW hat bereits bis zu 2.000 Euro Umstiegsprämie angeboten, Ford offeriert je nach Modell zwischen 2.000 und 8.000 Euro und Toyota fördert seine Hybridantriebe mit bis zu 4.000 Euro. Es ist davon auszugehen, das weitere Autohersteller mit „Umweltprämien“ folgen. Autos mit den Abgasnormen Euro 5 und teils auch Euro 6 sollen nach den Beschlüssen des Treffens zwischen Autoindustrie und Politik am 2.8. durch ein Software-Update sauberer werden. Umbauten am Motor seien zu aufwändig und teuer.

Was bedeutet das?

Die Panik, dass die Pkw-Verkäufe aufgrund der Unsicherheit abstürzen können, scheint groß zu sein – denn die Rabattschlacht der Hersteller setzt spontan und massiv ein.

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