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Audi stellt Q7 Plug-in-Hybrid vor

Audi bietet den Q7 mit Plug-in-Hybrid-Antrieb künftig in zwei Leistungsstufen an.

2020 kommt der Q7 auch als Plug-in-Hybrid - in zwei Versionen. | Foto: Audi
2020 kommt der Q7 auch als Plug-in-Hybrid - in zwei Versionen. | Foto: Audi
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Gregor Soller

Auch der Q7 startet als Plug-in-Hybrid, in zwei Versionen. Der Q7 60 TFSI e quattro bietet 335 kW (456 PS) Systemleistung und ein Systemdrehmoment von 700 Newtonmetren. Agieren beide Motoren zusammen, beschleunigt er aus dem Stand in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, das Topspeed wird bei 240 km/h abgeregelt. Rein elektrisch geht es bis 135 km/h. Der Kraftstoffverbrauch liegt kombiniert bei 2,8 bis 3,0 l/100 km, der Stromverbrauch wird mit 22,2 bis 22,9 kWh/100 km. Der 55 TFSI e quattro bietet 280 kW (381 PS) Systemleistung und ein Systemdrehmoment von 600 Newtonmetern. Von Null auf Hundert geht es in 5,9 Sekunden. Der Kraftstoffverbrauch wird kombiniert mit 2,8 bis 3,0 l/100 km angegeben, der Stromverbrauch mit 21,9 bis 22,4 kWh/100 km.

Als Verbrenner dient immer der 3,0-Liter-V6-Benziner mit 250 kW (340 PS) und 450 Newtonmeter Drehmoment. Als Elektro-Motor dient eine in das Gehäuse der Achtstufen-tiptronic integrierte, permanent erregte Synchronmaschine mit 94 kW (128 PS) und 350 Newtonmeter. Der Strom kommt aus einer flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Batterie unter dem Gepäckraumboden mit 17,3 kWh Kapazität.

Rein elektrisch sollen beide Varianten bis zu 43 Kilometer kommen, nach WLTP-Norm. Das Hybridmanagement der Fahrzeuge wählt laut Audi für jede Fahrt selbsttätig die optimale Betriebsstrategie. Audis neues Plug-in-Hybrid-SUV startet stets rein elektrisch im „EV“-Modus. Der Benziner wird erst aktiv, wenn der Fahrer das „Gaspedal“ über einen Widerstand durchtritt. Der „Hybrid“-Modus hält zwei Betriebsmodi bereit: „Auto“ und „Hold“. Im „Auto“-Modus wird mit dem Start der Zielführung in der Navigation automatisch die prädiktive Betriebsstrategie aktiviert: Die Batterieladung wird dabei auf die Wegstrecke aufgeteilt, mit hohen elektrischen Anteilen in der Stadt und im Stop-and-go-Verkehr. Das Beschleunigen übernimmt meist der TFSI-Motor, je nach Bedarf unterstützt ihn die E-Maschine.

Im Modus „Hold“ wird der vorhandene Ladestatus der Batterie auf dem aktuellen Stand gehalten. Dies geschieht durch Rückgewinnung von Bremsenergie und per Lastpunktverschiebung – also durch gezielte Eingriffe ins Motormanagement des 3.0 TFSI-Benziners. So soll auch nach einer Langstrecke noch genug Akkukapazität vorhanden sein, um rein elektrisch in die Stadt zu fahren. Die Q7-Plug-in-Hybride starten bei 74.800 Euro brutto (62.860 Euro netto) respektive 89.500 Euro (75.210 Euro netto).  

Was bedeutet das?

Für Audi ist der Q7 TFSI e quattro der nächste konsequente Schritt in der Elektrifizierungsstrategie, der in Leistung und Preis keine neuen Maßstäbe setzt, aber ein Muss im Portfolio ist.

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