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Das Thema Formel E wird präsentiert von

Audi startet als erster deutscher Autohersteller in der Formel E

Die Marke mit den Vier Ringen übernimmt den Startplatz von ABT Sportsline.

Audi steigt ab der nächsten Saison komplett in die Formel E ein. | Foto: Audi
Audi steigt ab der nächsten Saison komplett in die Formel E ein. | Foto: Audi
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Gregor Soller

Audi macht ernst: „Wir haben die Formel E in den vergangenen Monaten immer intensiver begleitet – an den Renntagen, bei der Entwicklung des neuen Antriebsstrangs und auch mit zahlreichen Aktionen abseits der Strecke“, sagt Dr. Peter Mertens, Vorstand Technische Entwicklung der Audi AG. „Dass Audi sich ab der nächsten Saison als erster deutscher Automobilhersteller in der Rennserie engagiert, ist auch ein deutliches Bekenntnis unserer Marke zur Elektromobilität: ab Dezember auf der Rennstrecke und im kommenden Jahr mit dem neuen Audi e-tron auch auf der Straße.“

Audi ist seit der ersten Formel-E-Saison im Jahr 2014 Namensgeber des Teams und hat bisher mit dem Brasilianer Lucas di Grassi einen seiner Werksfahrer zur Verfügung gestellt. Zudem konnte das Allgäuer Team die Infrastruktur des Kompetenz-Centers Motorsport in Neuburg nutzen. Zur Saison 2016/2017 hat Audi die Partnerschaft durch finanzielle und technische Unterstützung intensiviert. Jetzt erfolgt mit der Übernahme des Startplatzes von ABT Sportsline der letzte Schritt zu einem vollständigen Werkseinsatz, der dann unter dem Teamnamen Audi Sport ABT Schaeffler erfolgt. Abt betreut künftig als Einsatzteam die Audi-Rennwagen. Audi Sport ABT Schaeffler startet Anfang Dezember in Hongkong in die vierte Saison der Formel E.

„Die Formel E bietet spektakulären Motorsport mitten in faszinierenden Städten und ist eine tolle Bühne, um Elektromobilität und Motorsport in ihrer emotionalsten Form zu präsentieren“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Wir erleben gerade eine extrem spannende Saison mit einem packenden Titelkampf. Ich freue mich, dass jetzt alle Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt sind.“ Bisher holte das Team ABT Schaeffler Audi Sport mit seinen Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi in den 29 bisher ausgetragenen Rennen 23 Podiumsplätze, darunter fünf Siege, und ist aktueller Vizechampion. „Wir sind stolz, als eines der Gründungs¬mitglieder ein Stück Motorsportgeschichte mitgeschrieben zu haben“, sagt Teambesitzer Hans-Jürgen Abt. „Die Formel E hat sich in wenigen Jahren so stark entwickelt, dass ein Team ohne die Unterstützung eines Automobilherstellers nicht mehr konkurrenzfähig ist. Deshalb übergeben wir jetzt gern das Kommando an Audi – einen Partner, mit dem wir im Motorsport und im Tagesgeschäft schon seit vielen Jahrzehnten erfolgreich zusammenarbeiten. Ich bin mir sicher, dass wir diese Erfolgsgeschichte auch in der Formel E fortsetzen werden.“ Zusammen mit dem offiziellen Technologiepartner Schaeffler entwickelt Audi gerade den neuen Antriebsstrang, der in der nächsten Saison zum Einsatz kommt. Die Freiräume in der Formel E sind derzeit für alle Hersteller auf Motor, Getriebe, die entsprechenden Aufhängungsteile sowie die Software begrenzt. „Die Leistungsdichte in der Formel E zwischen Herstellern, Teams und Fahrern ist enorm hoch. Das macht die Details bei der Entwicklung umso entscheidender.“

Welche Bedeutung hat das?

Dass die Formel E künftig noch hochkarätiger besetzt und die Leistungsdichte sehr dicht ist. Damit dürfte sie künftig weiter an Bedeutung gewinnen, eventuell auf Kosten der Formel 1.

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