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Audi plant weitere Elektromodelle

Nach den Ankündigungen von Porsche lassen sich daraus auch neue Stromer für Audi, Bentley und Lamborghini ableiten.

Der e-tron-Sportback könnte als Blaupause für den E-Tron GT dienen. | Foto: Audi
Der e-tron-Sportback könnte als Blaupause für den E-Tron GT dienen. | Foto: Audi
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Gregor Soller

Auch Audi nutzt die Elektroentwicklung des Volkswagen-Konzerns, konkret geht es dabei um die „PPE“ (Premium Platform Electric). Auf der will Audi bis 2022 einen Elektro-Sportwagen entwickeln, der technisch auf dem Mission E von Porsche basiert. Das berichtet „Auto Motor und Sport“ unter Berufung auf den Audi-Entwicklungschef Peter Mertens. Dabei soll es sich auch bei Audi um ein viertüriges Coupé handeln, der etwas günstiger angeboten werden soll als Porsches Mission E. Der Preisrahmen könnte sich je nach Leistung und Positionierung zwischen 80.000 und 100.000 Euro bewegen. Der Viersitzer, der unter dem Arbeitstitel E-Tron GT entwickelt wird, könnte gut 440 kW (600 PS) leisten, die er an alle vier Räder verteilt – Stichwort „Quattro“. Die Reichweite soll ähnlich wie bei Porsche bei über 500 Kilometern liegen. Und auch die Ladetechnik übernimmt man von Porsche, heißt: Eilige können den Akku mit High Power Charging per 800 Volt binnen 15 Minuten wieder zu 80 Prozent laden und sich so weitere 400 Kilometer Reichweite holen.

Über dem Mission E könnten Lamborghini und Bentley elektrische Sportwagen entwickeln, die dann markenspezifisch abgestimmt werden. Laut der Plattform „electrive.net“ sollen Lamborghini und Bugatti sollen an Plug-In-Hybriden auf Basis des Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid arbeiten. Spannend ist hier vor allem Bugatti: Denn dort müsste der Stromer mehr als 1500 PS bieten, um neben dem Chiron zu (be-)stehen. Insofern könnte es sein, dass man dort eher Richtung viersitziges „Einstiegsmodell“ denkt.

Aber auch die Brennstoffzellenentwicklung geht weiter: Dazu errichtet Audi gerade in Neckarsulm die nötigen Entwicklungs- und Testkapazitäten, wodurch der einstige NSU-Standort zum konzernweiten Brennstoffzellenzentrum aufsteigt. Auch diese Technik dürfte dann wegen der hohen Anlaufkosten zuerst wieder auf andere Premium-Konzernmarken gespiegelt werden.

Was bedeutet das?

In die Baukästen investiert der Volkswagen-Konzern viel Geld und Zeit. Dafür können diese später wunderbar variiert und von allen Marken genutzt werden. Das gilt auch für die Premium-Lösungen in Sachen Elektrifizierung und Brennstoffzelle.

 

 

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