Werbung
Werbung
Werbung

Audi nutzt künftig nachhaltiges Alu für Akkugehäuse

Der Aluminiumhersteller Hydro liefert ab sofort nachhaltiges Aluminium für das Batteriegehäuse des e-tron.

Audi achtet auch beim Alugehäuse der Akkus auf Nachhaltigkeit. | Foto: Audi
Audi achtet auch beim Alugehäuse der Akkus auf Nachhaltigkeit. | Foto: Audi
Werbung
Werbung
Gregor Soller

Noch immer kämpft Audi mit dem Dieselskandal und die Alu- und Akkufertigung mit ihrem schlechten Ruf. Dagegen stämmt man sich nun nach Kräften. Neuestes Beispiel: Nachhaltiges Aluminium, das in der gesamten Prozesskette umweltschonend und unter sozialverträglichen Arbeitsbedingungen verarbeitet und produziert wird.

Das bestätigt die Aluminium Stewardship Initiative (ASI) mit einem entsprechenden „Chain of Custody“-Zertifikat. Im Oktober 2018 zeichnete die ASI bereits Audi mit einem Zertifikat für die nachhaltige Montage dieser Aluminium-Komponenten aus. Somit sind die im Batteriegehäuse des Audi e-tron verarbeiteten Alubleche nun in der gesamten Wertschöpfungskette vom Abbau des Rohstoffs Bauxit bis hin zum Endprodukt nachweislich verantwortungsbewusst hergestellt.

Beide Partner wollen gemeinsam die CO2-Emissionen beim Einsatz von Aluminium reduzieren. Audi will bis 2025 den CO2-Fußabdruck seiner Produkte entlang des Produktlebenszyklus um rund 30 Prozent gegenüber 2015 verringern. Großes Potenzial liegt hierbei in der Verwendung nachhaltiger und verantwortungsvoll gewonnener Ressourcen.

Hydro ist einer der ersten Aluminiumhersteller, der nachhaltige, von der ASI zertifizierte Aluminiumbleche anbietet. Die ASI-Zertifizierung umfasst ökologische, soziale und wirtschaftsethische Kriterien, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Gewinnung des Rohstoffs Bauxit bis zur Verarbeitung, Herstellung und Recycling von Aluminium gelten. Bewertet wird zum Beispiel, ob ein Unternehmen mit dem Material ressourcenschonend umgeht, ganzheitliche Lebenszyklusanalysen erstellt und bei der Konstruktion seiner Produkte bereits die spätere Reparatur- und Recyclingfähigkeit berücksichtigt. Weiterführende Infos unter: https://aluminium-stewardship.org

Was bedeutet das?

Auch „Kleinvieh macht Mist“ – in dem fall nachhaltige Alubleche. Denn der Werkstoff gehört zu den sehr rohstoff-und energieintensiven Produkten, dessen Herkunft und Verarbeitung in der letzten Zeit stark hinter die Akku- respektive Zellfertigung zurücktraten.  

 

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung