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Audi: Großflächiger Roll-Out für On-Demand-Mobilitätsdienst mit Sixt

Auch die Ingolstädter treiben den Wandel zum Mobilitätsdienstleister voran und kündigen jetzt den Start eines großflächigen On-Demand-Mobilitätsdienstes über die Handelspartner sowie mit Sixt an.

Stets eigener Herr der Ringe: Audi will den Kunden eine flexible Mobilität im Markenrahmen ermöglichen, per App und Website und gemeinsam mit Sixt. | Foto: Audi
Stets eigener Herr der Ringe: Audi will den Kunden eine flexible Mobilität im Markenrahmen ermöglichen, per App und Website und gemeinsam mit Sixt. | Foto: Audi
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Johannes Reichel

Die Volkswagen-Tochter Audi treibt den Wandel zum Mobilitätsdienstleister weiter voran. Jetzt hat man den Start eines "Service für flexible Premium-Mobilität" namens "Audi on demand" angekündigt. Dieser soll in Deutschland mit den Handelspartnern und Kooperationspartner Sixt organisiert werden. Bereits seit September ist der Dienst an 15 Standorten im deutschen Handel verfügbar und wird nun sukzessive ausgebaut, wie der Anbieter mitteilt. Neu angebunden seien jetzt zudem 50 ausgewählte Sixt-Stationen, die die Handelsstandorte an Flughäfen und Bahnhöfen ergänzten, wie es weiter heißt. Bis Ende des Jahres will man die Zahl der deutschen Standorte auf 100 steigern, ab 2020 erfolgt sukzessive der Roll-out in Europa.

"Das Bedürfnis der Kunden nach flexibler Mobilität nimmt zu und wird für die Zukunft immer wichtiger. Aus diesem Grund setzen die Vier Ringe auf eine ganzheitliche Mobilitätsstrategie mit mehreren Säulen, um schnell skalieren und möglichst individuelle Angebote bieten zu können", erklärt der Automobilhersteller.

Neben den Handelsstandorten decke das Unternehmen mit dem Partner Sixt jetzt strategisch wichtige Schlüsselstandorte wie Bahnhöfe und Flughäfen ab. Dort könnten Kunden ihr gewünschtes Modell der Marke buchen und abholen. Die Händler sollen von ihren Standorten aus auch den Wunsch nach langfristiger Mobilität bis zu einem Jahr bedienen.

Interessierte Kunden in Deutschland wählen über die neue Webseite sowie App ihren Wunschstandort zur Abholung des Fahrzeuges und ihr gewünschtes Modell aus, beschreibt der Anbieter das Prozedere. Wesentlicher Vorteil für den Kunden sei es, dass er immer ein Fahrzeug der Ingolstädter Marke erhalte. Zur Auswahl stünden die neuesten Produkte, verspricht man. Die Nutzungsdauer ist flexibel von einer Stunde bis zu einem Jahr.

Was bedeutet das?

Die Premium-Marke Audi wird wach und schlägt neben dem Kurs auf die Elektromobilität auch gleich den Kurs Richtung Mobilitätsdienstleister ein. Pikanterweise ausgerechnet mit Sixt als Partner, der sich jüngst von BMW komplett losgelöst hat. Überhaupt fahren die Ingolstädter damit eine andere Route als BMW, wo man sich jüngst von dem Paradigma des "Wandels zum Mobilitätsdienstleister" wieder verabschiedet hat und eine "konservative Wende" retour zum Autobauer hinlegte. Eine spannende Wette auf die Zukunft, mal sehen, wer Recht behält. Jedenfalls scheint das Konzept, den lokalen Handel als Basis sowie Sixt als erfahrenen Vermietprozesspartner zu wählen, sehr vielversprechend. Aber klar ist das ein Hochrisiko-Spiel: Wozu noch einen teuren Audi kaufen, wenn ich das immer neueste Produkt des Hauses auch flexibel mieten kann?

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