Audi e-tron-Gespann zieht zum GTI-Treffen

Der Audi e-tron-Prototyp soll als Zugwagen für den Audi e-tron Vision Gran Turismo seine hohe Alltagstauglichkeit beweisen.

E-tron zieht e-tron: Immerhin gibt es eine Anhängerkupplung! | Foto. Audi
E-tron zieht e-tron: Immerhin gibt es eine Anhängerkupplung! | Foto. Audi
Gregor Soller

Je nach Routenwahl sind es etwa 420 bis 450 Kilometer von Ingolstadt nach Reifnitz am Wörthersee. Von Neckarsulm aus wären es fast 650 Kilometer. In Reifnitz findet zum 37. Mal das GTI-Treffen statt. Das mehr und mehr zum wilden Markenevent der Volkswagen-Gruppe wurde. Und wie jedes Jahr reisen die meisten Fans schon Tage vor dem offiziellen Veranstaltungsbeginn an. Also, warum nicht die beiden e-trons zusammenspannen und den Versuch wagen? Wobei sich das ohne „Zwischenladen“ nicht ganz ausgehen dürfte: Denn der e-tron-Prototyp bietet nur rund 400 Kilometer Reichweite nach WLTP-Zyklus, wovon reell je nach Fahrweise gut 300 übrig bleiben dürften – und mit dieser anhängelast über den Tauerntunnel eher noch weniger. Auf dem Anhänger transportiert der Prototyp die Studie Audi e-tron Vision Gran Turismo: Ursprünglich exklusiv für virtuelle Rennen auf der PlayStation 4 entwickelt, macht Audi die ebenfalls rein elektrisch angetriebene Rennwagen-Studie bei der Formel E zur Realität. Seit dem Rennen in Rom ist der Audi e-tron Vision Gran Turismo in der Elektro-Rennserie als Renntaxi unterwegs.

Was bedeutet das?

Schlaues virales Marketing! Am Wörthersee sollen die Reifen qualmen und da passen die Strom-Audis gut hin. Theoretisch sollte das Ziel mit einmal Zwischenladen ab Ingolstadt erreichbar sein! Von Neckarsulm aus müsste man dann schon mindestens zweimal zwischenladen...

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